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Arnold: FDP setzt sich für Weiterentwicklung des Schulsystems ein

10.11.2008 - Die schulpolitische Sprecherin der FDP/DVP-Landtagsfraktion, Dr. Birgit Arnold, hat in einer Landtagsdebatte über Veränderungen im Schulgesetz die SPD scharf kritisiert. Mit ihrem jetzt präsentierten Entwurf habe die sozialdemokratische Fraktion das Rückzugsgefecht eingeleitet und das Scheitern ihrer Schulpolitik demonstriert.

Arnold: „Sie hatten die Realschule abgeschafft und ein Gemeinschaftsschule eingeführt. Das Gymnasium hatte nur noch sechs Jahre Zeit, und die Grundschulzeit wollen Sie auf sechs Jahre verlängern. Und jetzt? Hauptschule und Realschule sind noch in ihrem Schulgesetz enthalten. Ich freue mich, dass Sie so vernünftig sind.“ Erfreulich sei, das die SPD von der verpflichtenden sechsjährigen Grundschule abgerückt und damit die geplante Verkürzung der Gymnasialzeit auf sechs Jahre aufgehoben sei. Von der ursprünglichen Gemeinschaftsschule sei nicht mehr viel übrig geblieben. Trotzdem schwäche die SPD im Ergebnis mit ihrem Gesetzentwurf das baden-württembergische Schulsystem.

Die FDP/DVP-Landtagsfraktion setzt dagegen auf die Weiterentwicklung des Schulsystems. Die Liberalen unterstützen die regionalen Schulstandorte, indem sie sich für integrierte Schulformen wie Kooperationsmodelle einsetzen. Die Beratungsstellen, die im Rahmen der Bildungsoffensive vorgesehen sind, sollen sich nach den Worten von Arnold zu Kompetenzzentren entwickeln, die neue Wege begleiten und Entwicklungen von unten zulassen. Dabei sollten sie vom Kultusministerium unterstützt werden. Die FDP wolle Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien erhalten und innerhalb der Bildungsoffensive stärken. Arnold: „Wir brauchen einen qualifizierten Facharbeiternachwuchs, gut ausgebildete Realschüler und qualifizierte Gymnasiasten.“

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