Freie Demokraten stellen sich der Diskussion

   21.01.2016 -

Für eine offensive Debattenkultur wider den Rechtspopulisten.

Der SWR hat auf Druck von SPD und Grünen entschieden, die im Landtag nicht vertretenen Parteien nicht zur großen Wahldiskussion einzuladen. SPD und Grüne haben klargemacht, dass sie nicht an einer Diskussion mit der AfD teilnehmen möchten. Außerdem haben SPD und Grüne ihren Kandidaten zur Landtagswahl empfohlen, nicht an Podiumsdiskussionen mit AfD-Vertretern teilzunehmen.

Wir halten das für grundfalsch.

1) Als aufrechte Demokraten müssen wir uns argumentativ den Rechtspopulisten stellen. Wir müssen unsere Werte gegen die Scharfmacher verteidigen. Wir müssen den Wählern mit Argumenten und Konzepten klarmachen, warum die AfD konzeptlos, ideenlos und menschenverachtend argumentiert.

2) Die AfD ist bereits Thema im Land - ohne Konzept, ohne Köpfe, ohne Lösungen. Wir müssen den Menschen zeigen, dass wir keine Angst vor Diskussionen haben, dass wir die Sorgen und Ängste der Menschen ernst nehmen und als Freie Demokraten an Lösungen arbeiten.

3) Ein Boykott der AfD würde ihre selbsternannte Opfer- und Märtyrer-Sicht festigen. Es hieße dann, die Etablierten und die Medien sind gegen uns, also auch gegen das Volk. Denn die AfD geriert sich als Volksvertretung. Das ist sie aber nicht. Wir müssen aufzeigen, dass die AfD nicht die Menschen im Land repräsentiert. Wir müssen mutig und mit unseren Werten aktiv in die Diskussion mit allen politischen Mitbewerbern treten.

Für eine offensive Verteidigung unserer freiheitlich-demokratischen Werte. FDP

 

 


 

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