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| Meldung der FDP Kreisverband Rhein-Neckar vom 14.01.2010 | | Landratswahl am 9.Februar 2010: FDP-Fraktion sprach mit den KandidatenNach 24 Jahren an der Spitze der Kreisverwaltung und des Kreistages tritt Landrat Dr. Jürgen Schütz Ende April in den Ruhestand. Seinen Nachfolger wählt der Kreistag am 9. Februar. Schon frühzeitig – noch ehe Kandidaten bekannt und benannt waren – formulierten die Mitglieder der FDP-Kreistagsfraktion unter Vorsitz von Dr. Heinz Bahnmüller sogenannte „Wahlprüfsteine“, um die größtmögliche Übereinstimmung zwischen der Fraktionsmeinung und derjenigen der Kandidaten herauszufinden. Darüber hinaus führten die liberalen Kreisräte in zwei Sitzungen Gespräche mit den vier Kandidaten, um vor der offiziellen Kandidatenvorstellung zusätzlich Gelegenheit zur Präsentation und zum Meinungsaustausch über die „Wahlprüfsteine“ zu geben sowie um Fragen der Kandidaten wie auch der Fraktionsmitglieder zu beantworten. - mehr dazu
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| Meldung der FDP Kreisverband Rhein-Neckar vom 22.12.2009 | | Neubau Verwaltungsgebäude / Ärztehaus / Parkdeck in WeinheimStellungnahme des Fraktionsvorsitzenden Dr. Bahnmüller im KreistagBereits bei meinen Ausführungen zum Kernhaushalt und beim Wirtschaftsplan des EBV habe ich für die FDP-Kreistagsfraktion unsere ablehnende Haltung insbesondere zum Verwaltungsgebäude zum Ausdruck gebracht. Unsere Haltung hat sich seit der Eckwerteberatung im Juli 09 nicht verändert. Auch bei den Vorbesprechungen im November sind wir davon ausgegangen, dass mit der Absenkung der Kreisumlage um 1,9 % wenigstens eine teilweise Gegenfinanzierung durch Verschieben der Investitionen in Weinheim erfolgen soll. Dies halten wir bei der derzeitigen Finanz- und Verschuldungslage nach wie vor für richtig. Die Investitionen mit 21,5 Mio € sind schließlich keine Peanuts.
Für uns gibt es noch Klärungsbedarf, sowohl für die spätere Nutzung als auch die Wirtschaftlichkeit. - mehr dazu
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| Meldung der FDP Kreisverband Rhein-Neckar vom 22.12.2009 | | Haushaltsstellungnahme Dr. BahnmüllerStellungnahme zum Haushalt des Rhein-Neckar-Kreises 2010A. Kernhaushalt 1. HH muss sich an Rahmenbedingungen orientieren Die Folgen der derzeitigen Wirtschafts- und Finanzkrise sind für unseren RNK noch nicht ganz überschaubar. Sie werden jedoch auch ihn treffen; und zwar durch eine verminderte Steuerkraft der Gemeinden und des Landes. Dies bedeutet, geringere Einnahmen aus dem Finanzausgleich ab 2011. Gleichzeitig wird die verschlechterte wirtschaftliche Lage von Kreiseinwohnern/-innen steigende Sozialausgaben zur Folge haben. Die spezielle HH – Lage ist für den RNK recht differenziert zu sehen. Für das Jahr 2010 sind die Finanzen noch geordnet. Der gesamte Kernhaushalt hält sich mit seinen rd. 450 Mio € im Rahmen. Natürlich hoffen wir von der FDP auf einen leichten Wirtschaftsaufschwung schon in 2010; und zwar auch aufgrund der Konjunkturprogramme 09/10 und der Steuererleichterungen. Aber selbst dann befindet sich die Wirtschafsleistung immer noch im Keller, im Vergleich zu 2007/08. Dies bedeutet für uns, das Haushaltshandeln muss sich auch im RNK an den veränderten Rahmenbedingungen orientieren. Maßnahmen mit hohen Folgelasten haben zu unterbleiben. - mehr dazu
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| Meldung des Landesverbandes vom 05.02.2010 | |  Pfister: Stärker, schneller und besser aus der Krise! Haushalt legt gute Grundlage für Baden-WürttembergBaden-Württembergs Wirtschaftsminister Ernst Pfister erwartet für das Jahr 2010 ein Wachstum von bis zu zwei Prozent. Wie Pfister anlässlich der Beratung des Haushalts des Wirtschaftsministeriums im Landtag sagte, werde 2010 ein Jahr der konjunkturellen Erholung, aber noch kein Jahr des selbsttragenden Aufschwungs. Pfister: „Mit dem Lan-deshaushalt 2010/2011 wird eine gute Grundlage gelegt, damit Baden-Württemberg stärker, schneller und besser aus dieser Krise herauskommt als andere Bundesländer. Er beinhaltet Innovation, Investition, Bildung und aktuelle Krisenbewältigung - und das alles geschieht im Rahmen einer nachhaltigen Wirtschaftspolitik.“
Wie der Minister ausführte, habe der Einzelplan des Wirtschaftsministeriums mit seinem Volumen von 674 Millionen Euro in 2010 und von 644 Millionen in 2011 zwei klare Ziel-vorgaben: Erstens: Schlanke finanzielle Ausstattung im Sinne der Haushaltskonsolidierung und zweitens: Konzentration auf zukunfts- und wachstumsorientierte Instrumente. Pfister: „Wir setzen darauf, die Kreditfähigkeit für die Wirtschaft sicherzustellen und die Innovationsfähigkeit der Unternehmen zu stärken, indem Investitionen trotz schwieriger Verhältnisse möglich bleiben.“
Konkret verwies Pfister unter anderem auf die Innovationsoffensive mit Sonderinvestitionen in die wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen als auch in die Bund-Länder finanzierten Forschungsinstitute. „Damit fördern wir die Leistungsfähigkeit der Institute und den Technologietransfer - vor allem in die kleinen und mittelständischen Unternehmen.“ Ein wichtiger Impuls für Innovation und Investition werde auch durch die Landes-initiative Elektromobilität gesetzt. Auch die Clusterpolitik und das Innovationsgutschein-programm des Wirtschaftsministeriums für kleine und mittlere Unternehmen würden weiterhin ihren Beitrag für ein innovationsfreundliches Klima leisten.
In einer schwierigen Wirtschaftslage sei es zudem wichtig, die Investition fördernden Programme zu erhalten bzw. auszubauen. So werde das Zukunftsinvestitionsprogramm des Bundes vom Land und den Kommunen kofinanziert. „Und das Wirtschaftsministerium ist mit zusätzlichen Mitteln für den Städtebau, für die Tourismusinfrastruktur und für die überbetrieblichen Berufsbildungsstätten dabei. Vom Landesinfrastrukturprogramm profitieren darüber hinaus die Denkmalpflege und der Wohnungsbau." Außerdem würden die regulären Förderprogramme im Städtebau und in der kommunalen Tourismusinfrastruktur auf einem hohen Niveau gehalten, in der Denkmalpflege gegenüber dem Vorjahr sogar verstärkt.
Im Zusammenhang mit der Sicherung des Kreditflusses verwies Pfister auf den stark erweiterten Bürgschaftsrahmen des Landes. Ebenso werde das in 2009 begonnene Krisenberatungsprogramm auch in 2010 fortgesetzt. In Sachen Beteiligungskapital be-stehe ein breites Angebot vorhandener und bewährter baden-württembergischer Fi-nanzdienstleister: So helfe die L-Bank mit ihrem Mittelstandsfonds, ihrem Garantiefonds und dem Programm „L-MezzaFin“ kapitalschwachen Unternehmen ebenso wie die Mit-telständische Beteiligungsgesellschaft (MBG). Pfister: „Hier nimmt das Wirtschaftsminis-terium eine aktive Vermittlerrolle ein.“
Im Bereich Berufliche Bildung und Fachkräftesicherung würden unter anderem die För-derung der Lehrgänge der ergänzenden überbetrieblichen Ausbildung ungeschmälert fortgeführt. „Gerade viele kleine Betriebe könnten ohne die so genannten ÜBA-Kurse überhaupt keinen Ausbildungsplatz anbieten“, begründete Pfister. Weiter sei die Mittelausstattung für die Übernahme von Insolvenzlehrlingen deutlich angehoben worden. Und auch die Verbundausbildung werde in bisheriger Höhe gefördert. Dasselbe gelte für die Unterstützung der 34 regionalen Arbeitsgemeinschaften für berufliche Fortbildung. Fachkräftesicherungs-Charakter habe auch die ungeschmälerte Förderung der Kontaktstellen Frau und Beruf. Weiter würden verschiedene Projekte durchgeführt, die der ver-stärkten Erschließung des „Fachkräftepotenzials Frauen“ dienen.
Auch im Rahmen des Europäischen Sozialfonds ESF würden vielfältige Programme gefahren und Projekte gefördert, die der Qualifizierung von Arbeitnehmern und Unter-nehmern dienten: Zum Beispiel Existenzgründungshilfen oder Ausbildungsprojekte mit der Zielrichtung der Förderung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund.
Ein nachhaltig wirkendes Förderinstrument sei die Unterstützung der Außenwirtschafts- und EU-Aktivitäten. „Als exportorientiertes und zugleich mittelständisch orientiertes Land ist es geradezu zwingend, dass das Land dauerhaft ein leistungsfähiges System der Außenwirtschaftsförderung vorhält. Die Maßnahmen der Außenwirtschaftsförderung werden in einem ständigen Abstimmungsprozess des Nachfrageprofils ausländischer Märkte mit dem Leistungsprofil der kleinen und mittleren Unternehmen unseres Landes im Dialog mit allen relevanten Wirtschaftsorganisationen maßgeschneidert weiterentwi-ckelt.“ Das gleiche gelte für den Bereich des Tourismusmarketing.
Im Energiebereich verwies Pfister beispielhaft auf die Förderung von Demonstrations-projekten, den Bioenergiewettbewerb und die Förderung von Bioenergiedörfern: „Sie leisten einen wertvollen Beitrag zur Erreichung der Ziele unseres Energiekonzepts 2020. Neben der Förderung der erneuerbaren Energien bleibt die Gewährleistung eines ausgewogenen Energiemix unser energiepolitisches Hauptziel.“
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| Meldung der FDP/DVP Landtagsfraktion | |  Ländlicher Raum, Landwirtschaft und Forsten Bullinger: EU-Programme
sind nicht immer Ziel führend
Land- und forstwirtschaftliche Betriebe und Handwerk sind Rückgrat der ländlichen Räume05.02.2010 - Der agrarpolitische Sprecher der FDP/DVP-Landtagsfraktion, Dr. → Friedrich Bullinger, hat in der Haushaltsberatung über die Einzelpläne des Ministeriums für Ernährung und Ländlichen Raum bezweifelt, dass die Programme der Europäischen Union für Baden-Württemberg „immer Ziel führend sind“. Diese Co-Programme seien wie ein „Zauberwort“, das dazu verführe, „aus einem Euro zwei oder gar drei machen zu wollen.“ mehr dazu
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