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Thema: Blaues Wachstum

Die Freien Demokraten setzen auf innovatives, nachhaltiges und intelligentes Wachstum. Wachstum darf jedoch nie seine eigenen Grundlagen gefährden oder nur einzelnen Generationen zugänglich sein. Es ist ein Gebot der Generationengerechtigkeit, dass heutiges Handeln nicht die Entwicklungschancen zukünftiger Generationen mindert.

 

Eine Formel, die Belastungsgrenzender Umweltmiteinembegrenzten Wachstum gleichsetzt, unterschätzt jedoch die Innovationskraft des Menschen. Die Entwicklungsgeschichte zeigt, dass Menschen mit Innovationen, mit Kreativität und Fortschrittswillen immer wieder in der Lage waren, scheinbar vorhandene Grenzen des Machbaren zu verschieben, Produkte zu verbessern und Innovationen zu entwickeln, die die Welt zum Besseren verändert haben. Wir zweifeln nicht daran, dass Menschen auch in Zukunft über sich hinaus wachsen und diese Herausforderungen meistern.

 

Dazu wollen wir der Wirtschaft einen ordnungspolitischen Rahmen geben, der dieses Blaue Wachstum fördert.

 

Am Beispiel des Rohstoffs Kupfer und des FCKWs zeigt sich, dass durch Substitution bzw. Ergänzung vorhandener Techniken scheinbare Grenzen der Rohstoffverfügbarkeit überwunden werden können.

 

Wir werden:

 

  • die Energieeffizienzfinanzierung der landeseigenen L-Bank ausbauen, die Zuführungsbeträge des Landes  erhöhen und die Förderinstrumente an aktuelle Finanzierungsbedarfe von Hauseigentümern, Unternehmen und Kommunen anpassen,

 

  • die „Industry-on-Campus“-Kooperation mit kleinen und mittleren Unternehmen verbessern und ausweiten, in wirtschaftsnahe

 

  • die direkte Innovationsförderungen (Innovationsgutscheine, Sonderinvestitionen, Forschungseinrichtungen und „Junge Innovatoren“) aufstocken

 

  • an einer neu zu gründenden Hochschule für Angewandte Wissenschaften neue Studiengänge mit dem Schwerpunkt Umwelt- und Energietechnik einrichten,

 

  • die Erforschung und Entwicklung umweltschonender Antriebstechnologien im Heimatland des Automobils technologieoffen vorantreiben,

 

  • Maßnahmen zur Verbesserung des Technologietransfers aus den Hochschulen in die baden-württembergische Wirtschaft ergreifen,

 

  • rechtliche Möglichkeiten institutioneller Anleger wie Pensionsfonds und Versicherungen zur Investition in Hightech- Unternehmenmitbiszu 1% Ihres Anlagevermögenszum Beispiel im Biotechnologie- und Medizintechnikbereich eröffnen, um Kapital für risikobehaftete, langwierige Entwicklungen zu mobilisieren.

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