Guten Rutsch!

30.12.2005

Ich wünsche Ihnen allen einen guten Rutsch ins neue Jahr! Hoffentlich hatten Sie erholsame Feiertage, damit wir am 4. Januar mit frischen Kräften bei unserem Landesparteitag (mehr unter www.fdp-dreikoenig.de) in den Landtagswahlkampf starten können.

Spam-Schutz

19.12.2005

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Gruß
ihr Webmaster
Markus Lochmann

Hörspiele zum Liberalismus 1848

17.12.2005

Hallo liebe Blog-Fans,

diesmal bin ich bei der Deutschen Welle auf ein paar interessante Hörspiele bezüglich der liberalen Revolution 1848/49 gestoßen:


Was geschah in den Jahren 1848/49?

Ein Hörspiel aus der Perspektive eines Mannes, dessen Schicksal “Gitterstäbe” bedeuten.

Dies Hörspiel aus der Reihe “Die bürgerliche Revolution in Deutschland von 1848/49″ behandelt das Geschehen in Berlin. Und zwar aus der Sicht eines Kämpfers für die Freiheit, der immer wieder im Gefängnis in Moabit landet.

Aus der Hörspielreihe: “Die bürgerliche Revolution in Deutschland von 1848/49″

Länge 23’32″

HIER HÖREN


“Richard Wagner auf den Barrikaden”

Richard Wagner hat mit dem Anarchisten Michael Alexandrowitsch Bakunin Seite an Seite auf den Barrikaden in Dresden für die bürgerlichen Rechte gekämpft.
Dafür wurden beide von der Polizei steckbrieflich gesucht und konnten einer Verhaftung nur durch Flucht entgehen. Wir erleben die, auch in Sachsen gescheiterte Revolution, in den Aktionen der Revolutionäre. Was diese beiden ungleichen Männer zur gemeinsamen Tat veranlaßte, ihre Reflektion über das Geschehen und ihre politische Einschätzung, werden in dem Hörspiel szenisch gestaltet.

Die Szene: Freiberg in Sachsen, Mai 1849

Länge 23’56″

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“Emma Herwegh, Hecker und die Revolution in Baden”

Friedrich Hecker und Gustav Struve rufen im April 1848 die Republik aus und fordern zur bewaffneten Erhebung auf.

Ihre Namen stehen für die 1848er Revolution im Badischen schlechthin. Doch auch Frauen nehmen aktiv am Kampf für Demokratie teil. So Struves Frau Amalie und – vor allem – Emma Herwegh, deren Mann Anführer der Deutschen Demokratischen Legion aus Paris ist. Ein Hörspiel aus historischen Dokumenten und konstruierten Begegnungen.

Aus der Hörspielreihe: “Die bürgerliche Revolution in Deutschland von 1848/49″

Länge 23’28″

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Viel Spass!
Ihr Markus Lochmann

Klaus Kinkel Video wmv 300kb/s

14.12.2005

Klaus Kinkel als mp3 3.12.2005

14.12.2005

Ein echter Kinkel! Klaus Kinkel als mp3 3.12.2005, anläßlich der Verleihung der Reinhold-Maier-Medaille im Neuen Schloss in Stuttgart. 64k mp3.

Selbstbedienung auf Staatskosten: Schröders Deal mit Männerfreund Putin

10.12.2005

Nachtrag 2.1.06: Wie gefährlich die Abhängigkeit von russischem Gas sein kann, zeigen die Ereignisse in der Ukraine. Eine direkte Pipeline erzeugt auch direkte Möglichkeiten der Erpressung. Wir Europäer sollten sehr, sehr Vorsichtig sein, mit welchen Partnern wir uns in Russland einlassen. Nicht, dass eines Tages uns der Gashahn von Schröders Freunden zugedreht wird.

Als Kanzler hatte Gerhard Schröder die Ostsee-Pipeline durchgepeitscht, gegen die erbitterten Widerstände der Balten und Polen. Nun endlich wissen wir auch, warum: Jetzt steigt er in den Aufsichtsrat der Betreiberfirma ein, die das deutsch-russische Großprojekt baut.

“Schröder hatte das milliardenschwere Pipeline-Geschäft dank seiner guten Beziehungen zum russischen Präsidenten Wladimir Putin während seiner Amtszeit selbst eingefädelt. An dem Pipeline-Konsortium mit dem Namen Nordeuropäische Gaspipeline (NEGP) sind Gasprom mit 51 Prozent und die deutschen Konzerne Eon und die BASF-Tochter Wintershall mit je 24,5 Prozent beteiligt. Die Berufung Schröders sei eine Entscheidung aller Projektpartner, sagte ein Sprecher von E.on.
” (http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,389559,00.html)

So also wird die “neue Ehrlichkeit” der SPD gelebt! Da machen die paar Euro Reichen-, oder Mehrwertsteuer in Herrn Schröders Budget auch nicht mehr viel aus. Nicht, dass wir falsch verstanden werden: Die FDP steht zu erfolgreichen Managern, zu Leistung und zum Geld verdienen. Aber bitte mit Leistung und Innovation und nicht hinten linksrum durch’s Auge und auf Kosten des Steuerzahlers. Und schon gar nicht, wenn man jahrelang seinen Wählern etwas ganz anderes verkauft, Kürzungen zugemutet und Verzicht gepredigt hat. Reicht Herrn Schröder der Job in der Schweiz etwa nicht? Wie erklärt er das denn den arbeitslosen Genossen in Hannover, die mit 50 nie wieder einen Job haben werden?
Lassen sie sich nicht täuschen: Diejenigen, die jetzt dran sind, sind leider genauso.
Deshalb: Es ist Ihre Zukunft. Und Ihre Wahl.

FDP gegen Zensur-Urteil des Hamburger Landgerichts

09.12.2005

Das Hamburger Landgericht sorgte in dieser Woche mit seinem umstrittenen Urteil gegen den Onlinedienst Heise für Furore: Die Richter verlangen, dass der Forenbetreiber rechtswidrige Diskussionsbeiträge vor dem Erscheinen aussortieren müsse. Das Urteil droht die Netzwelt auf den Kopf zu stellen. FDP-Bundesgeschäftsführer Hans-Jürgen BEERFELTZ warnt vor “erheblichen negativen Konsequenzen für die demokratische Diskussionskultur in Deutschland.”

Laut Urteil der Hamburger Richter haftet der Betreiber eines Forums für von den Benutzern geposteten rechtswidrigen Inhalten. Das Landgericht vertrat in der mündlichen Verhandlung die Meinung, dass man User-Beiträge vor der Veröffentlichung automatisch oder manuell zu prüfen habe. Der Heise-Verlag argumentierte hingegen, dass man “nur bei Kenntnis des potenziell rechtswidrigen Beitrags handeln” müsse.

Heise-Justiziar Joerg Heidrich: “Bei 200.000 Beiträgen, die monatlich bei Heise geschrieben werden, können wir diese Prüfung gar nicht leisten.” Experten gehen davon aus, dass sich der Richterspruch – sollte er Bestand haben – katastrophal für die Internetwirtschaft auswirken könne. Betroffen wären neben Diskussionsforen, Wikis oder Blogs auch einfache Kommentarfunktionen, die auf vielen Internetseiten zu finden sind. Kommentatoren des Urteils sprechen von einem “Maulkorb für Chatter” (FTD) oder von “netzfremden Richtern” (Zeit).

FDP-Bundesgeschaftsführer Hans-Jürgen Beerfeltz sieht mit dem Urteil eine Gefahr für die demokratische Diskussionskultur in Deutschland und weist auf das FDP-Diskussionsforum mit monatlich rund 10.000 Beiträgen hin. Die FDP sei stolz darauf, dass hier keine Zensur stattfinde. Das Urteil müsse jetzt zunächst im einzelnen ausgewertet werden. “Es wäre aber ein schwerer Schlag gegen die Diskussionsfreiheit in Deutschland, wenn die Betreiber von Diskussionsforen gezwungen würden, sämtliche Beiträge vor der Veröffentlichung auf eventuelle Rechtsverstöße hin zu überprüfen”, so Beerfeltz.

Aus Sicht der FDP könne dies zu einem Angriff auf die grundlegende Liberalität des Internets werden und zu schwerem Schaden für die freie und demokratische Diskussionskultur führen. “Wir wollen keine Zensur in unseren politischen Veranstaltungen, auch nicht in unseren Diskussionsforen im Internet”, unterstreicht Beerfeltz. Andere Parteien zeigen sich in dieser Frage weniger kämpferisch: Beerfeltz weist darauf hin, dass die PDS als einzige Partei ihr Diskussionsforum abgeschaltet hat. “Offenbar liegt es der PDS nicht am Herzen, für die Diskussionsfreiheit zu kämpfen.”

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Deutschland verspielt wirklich jeden Tag mehr seine Chancen, eine moderne Informationsgesellschaft zu werden. SO NICHT! Wir werden abgehört, mitgelesen, zensiert. Was ist das für eine Freiheit? Für mich ist die Informationsfreiheit in diesem Land nur noch ein schlechter Treppenwitz.
Markus Lochmann

In diesem Blog gibt es heute am 02.09.2010 insgesamt 788 Beiträge.

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