Frau im Parlament – nein danke?

21.02.2006

Ein Aufruf an alle Frauen, die bei der FDP kandidieren wollen: Machen Sie mit!

Wenn es nach den Wahlvorschlägen der Parteien geht, werden nur wenige Frauen im nächsten Landtag von Baden-Württemberg vertreten sein, der am 26. März gewählt wird. Ihr Anteil an den insgesamt 651 Bewerbern liegt nur bei rund 20 Prozent.

Damit ist die Quote gegenüber 2001 gesunken. Damals lag der Anteil der Kandidatinnen noch bei 23 Prozent. Am frauenfreundlichsten ist mit knapp 71 Prozent die Tierschutzpartei.

Unter den aktuell im Landtag vertretenen Parteien liegen die Grünen mit 34 Prozent vorn. Auch für die SPD (30 Prozent) und die FDP (24 Prozent) kandidieren überdurchschnittlich viele Frauen, während die CDU mit einem Frauenanteil von rund 17 Prozent unter dem Landeswert liegt.

Besonders schwer hat es das weibliche Geschlecht bei den Republikanern: Für die Rechtsextremen treten 69 Männer, aber nur eine Frau an.

———

http://www.cityinfonetz.de/

Hände weg vom Grundgesetz!

16.02.2006

Hoppla, was tönt denn da aus der Union? Da hat die Große Koalition vom Bundesverfassungsgericht zu Recht eins aufs Dach bekommen und schon schreien die Innenminister von Deutschland und Bayern nach einer Grundgesetzänderung? Langsam scheint zumindest in der Union das unheilvolle Machtpotenzial der Großen Koalition klar zu werden. Dass das auf Kosten der Menschenrechte und den demokratischen Grundprinizipien unseres Landes geschieht, erfüllt auf den Punkt all die Warnungen, die die FDP vor der Bundestagswahl ausgesprochen hat. Der Bundeswehreinsatz im Innern, Abschußbefehle – das ist nur die Spitze des Eisbergs. Folgen werden DNA-Dateien für alle, Chippen von Verdächtigen, Haft ohne Grundlage und so weiter. Von wegen “Mehr Freiheit wagen”. Am Ende stehen dann “progressive” Verhörmethoden und Medienzensur. Und das alles abgenickt von der auf der Linken bröckelnden SPD.
Nein, Danke! Wir wollen unsere Freiheit behalten. Das Bundesverfassungsgericht hat gute Gründe für die Entscheidung gegen das Luftfahrt-Sicherheitsgesetz gehabt: Wird geschossen, tötet der Staat Menschen, und zwar mit Vorsatz. Das ist Mord. Wird hingegen nicht geschossen, tötet er höchstens durch Unterlassung. Das ist fahrlässig. Auch wenn es auf den ersten Blick vielleicht schwer zu verstehen ist, hat das Gericht Recht: Der Staat darf niemals als Henker auftreten – auch nicht, wenn dadurch andere vielleicht gerettet würden. Und zu den Plänen der großen Kuschelkoalition kann man nur sagen: Hände weg vom Grundgesetz!

Sachen gibt’s…

14.02.2006

aus Spiegel online:

“ITALIEN – Minister will T-Shirt mit Mohammed-Karikatur tragen

Der Streit um Karikaturen des islamischen Propheten Mohammed zieht weiter Kreise. Jetzt will ein italienischer Minister demonstrativ T-Shirts mit den umstrittenen Bildern tragen, die in der islamischen Welt seit Wochen zu gewaltsamen Protesten geführt haben.

Er sehe darin keine Provokation, sondern “eine Einladung zu wirklichem Dialog”, wurde Reformminister Roberto Calderoli von der Nachrichtenagentur Ansa zitiert. Er habe die T-Shirts für sich herstellen lassen, wolle sie aber auch verschenken.

Calderoli gehört der rechtsgerichteten Lega Nord an, die für ihre einwanderungsfeindlichen Ansichten bekannt ist. “

Ist das nun Mut, Übermut, Provokation oder Dummheit? *kopfschütteln*

Neue Browser, Neues Glück…

11.02.2006

Hallo, liebe Blogger,

ich teste gerade mal wieder die neueste Browser-Generation: Und siehe da, es gibt Probleme: Das Blog wird im ie7 unten nicht richtig angezeigt Korrigiert. Im Firefox 1.5 1.07 scheinen die Videos mit dem embed-Tag Probleme zu machen. Sollten Sie also einen dieser Browser benutzen, nicht verzweifeln. Ich arbeite daran. UPDATE: Im Firefox bitte das activeX-plugin installieren.

Ihr Webmaster

Für die Pressefreiheit, gegen Intoleranz

03.02.2006

Nein, hier werden sie nicht zu sehen sein, die vieldiskutierten, in Dänemark veröffentlichten Karikaturen des Propheten Mohammed. Warum? Nun, es soll jeder Veröffentlichung selbst überlassen bleiben, die Pressefreiheit so auszuüben, wie sie es für richtig hält. Die FDP steht ganz klar zur Meinungs- und Pressefreiheit. Sie begründen unsere Demokratie. Genauso stehen wir aber auch zur Religionsfreiheit und zur Trennung zwischen Kirche und Staat. In der Abwägung dieser sich in dieser Sache widersprechenden Grundrechte meine ich, ist es sowohl richtig, die Bilder zu veröffentlichen: nämlich als satirische Darstellung, vielleicht sogar als politische Meinungsäußerung. Diese als solche aber teilen wir nicht. Genauso ist es deshalb richtig, die Bilder nicht zu veröffentlichen. Wir stellen keine Religionsgemeinschaft unter Generalverdacht. Genausowenig aber erteilen wir eine Generalabsolution. Und schon gar nicht lassen wir uns von Extremisten vorschreiben, was wir wann und wo zu veröffentlichen haben. Hamas und Hisbollah dürfen nicht die öffentliche Meinungsbildung in Deutschland bestimmen. Wenn Angst zur Bestimmungsgröße in der Öffentlichkeit wird, hat die Demokratie schon verloren. Deshalb verlinke ich hier ein paar Webseiten, auf denen die Zeichnungen veröffentlicht sind. Machen Sie sich selbst ein Bild.

http://face-of-muhammed.blogspot.com : “Die Website zeigt die berühmten zwölf Zeichnungen des Prophet Muhammed, die veröffentlicht wurden durch die dänische Zeitung Jyllands-Posten.”

http://www.geertwilders.nl/index.php?option=com_content&task=view&id=381&Itemid=74: Der Niederländische Abgeordnete veröffentlichte als einer der ersten die Karikaturen.

Unterstützerkampagne:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,398876,00.html
Er wurde in pakistanischen Koran-Schulen erzogen – nun fordert der Schriftsteller Ibn Warraq in einem Essay für SPIEGEL ONLINE vom Westen: Entschuldigt Euch nicht! Der Streit um die Mohammed-Karikaturen werfe die wichtigste Frage unserer Zeit auf: nach dem Recht auf freie Meinungsäußerung.

UPDATE: “Osamas verlängerte Bank
Bestellte Provokation
Der muslimische Kulturkampf gegen den Westen ist kein gesitteter Protest gegen eine Zeitung im kleinen Dänemark mehr. Die Demonstrationen gegen Karikaturen, die schon vor vier Monaten veröffentlicht wurden, begannen in Wirklichkeit mit einer Fälschung. Um zu zeigen, wie beleidigend die Abbildungen des verehrten Religionsgründers seien, fügten dänische Imame den veröffentlichten Karikaturen noch vier weitere Bilder (z.B. hier zu sehen) hinzu, die den Propheten als Schwein und in unflätiger sexueller Position darstellen. Erst diese vier hinzugefügten Karikaturen lösten in Kairo, dem Sitz der geistigen Führer des sunnitischen Islams, Bestürzung aus. Wie ein Buschfeuer breiteten sich die gewalttätigen Proteste in der ganzen arabischen Welt aus, griffen auf islamische Länder wie Indonesien über und erreichten schließlich auch muslimische Gemeinden in Europa, Neuseeland und Australien. ”
Quele: http://www.n-tv.de/630806.html

Beitrag von Markus Lochmann

In diesem Blog gibt es heute am 10.03.2010 insgesamt 711 Beiträge.

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