Die Beck’sche Unschärferelation
Nein, klar ist er ganz gewiß nicht, der Kurs des designierten SPD-Chefs Kurt Beck. Wer hätte das schon erwartet? Kaum zwei Wochen nach seiner Machtübernahme fordert der künftige Chef der Sozialdemokraten Steuererhöhungen. Ja haben denn den Mann alle guten Geister verlassen?
Steuererhöhungen, jetzt, wo die dreiprozentige Mehrwertsteuer-Erhöhung ins Hause steht und das kleine Pflänzchen Konjunktur eh’ schon heftig drappiert wird? Steuererhöhungen in einem Land mit fünf Millionen Arbeitslosen? Steuererhöhungen, jetzt, wo der Bund und die Länder absolut MEHR Steuern einnehmen als jemals zuvor?
Der sozialdemokratische Staatszentralismus soll jetzt also auch noch die Kranken-, Renten-, und Arbeitslosigkeitsversicherungen schlucken. Noch mehr Geld also in ein ineffizientes Staats-System. Noch mehr Geld für Behörden, Verwaltungen; noch mehr Vorschriften und Papier.
Was ist nur los in diesem Deutschland? Haben denn alle (Sozial)Demokraten den Blick auf die Realitäten völlig verloren? Wir haben mit die HÖCHSTE Staatsquote in Europa. Wir haben immense Kosten durch Bürokratie. Wir haben Investitionsbremsen allererster Güte durch unsichere und komplizierte Steuergesetzgebung.
Und Herr Beck will noch mehr davon? Das ist verrückt. Wir brauchen das glatte Gegenteil: Steuer-Senkungen. Bürokratie-Abbau und WENIGER Staat. Wir brauchen (mit Merkels vergangenen Worten) mehr Freiheit.
Hoffentlich besinnt sich wenigstens die Union. Hoffentlich lässt Frau Merkel nicht völlig von der Machtfülle der großen Kuschelkoalition einlullen.
Umso wichtiger ist es für die FDP, eine klare Alternative zu sein. Mit uns gäbe es die Beck’sche Unschärferelation so nicht. Wir wollen Deutschland voranbringen. Wir wollen ein modernes Land, einen schlanken Staat. Wir wollen freie Bürger, die selbst über ihre Angelegenheiten entscheiden. Wir wollen, dass Sie selbst entscheiden, was Sie mit Ihrem Geld anstellen.
Mit anderen Worten: FDP. Die Alternative.
