Genscher mit Freiheitspreis der Naumann-Stiftung ausgezeichnet

27.11.2006

Frankfurt/Main – Der langjährige frühere Außenminister Hans-Dietrich Genscher ist mit dem ersten Freiheitspreis der Friedrich-Naumann-Stiftung ausgezeichnet worden. Der FDP-Politiker habe mit seinem politischen Engagement als Außenminister der Bundesrepublik Deutschland einen Beitrag für die Freiheit von Millionen von Menschen erbracht, erklärte die FDP-nahe Stiftung am Samstag in Frankfurt am Main. Genscher war von 1974 bis 1992 Außenminister.

„Hans-Dietrich Genscher hat wie kein anderer Impulse für Verständigung, Sicherheit, Frieden und Freiheit in Deutschland und Europa gegeben. Er ist einer der Architekten der Deutschen Einheit – und er ist ihr Gesicht. Es gibt wohl nur wenige deutsche Bürger, die sich nicht mit Rührung und Ehrfurcht an die dramatischen Wochen des Herbstes 1989 erinnern – und wie er am 30. September vom Balkon des Palais Lobkowitz in Prag aus den im Park ausharrenden DDR-Flüchtlingen die Nachricht von ihrer Ausreisemöglichkeit überbringen konnte“,

erklärte die Vorsitzende der Jury des Freiheitspreises, Karen Horn.

Der 79-jährige Genscher erhielt den Preis aus den Händen des Vorstandsvorsitzenden der Stiftung, Wolfgang Gerhardt, und dem Kuratoriumsvorsitzenden Jürgen Morlock. Der Freiheitspreis wurde im Rahmen eines Festakts in der Frankfurter Paulskirche erstmals verliehen. Mit dem Preis sollen Persönlichkeiten gewürdigt werden, die Impulse für die Entwicklung einer liberalen Bürgergesellschaft gegeben haben und so zur Fortentwicklung freiheitlicher Ziele und Werte in Deutschland und in Europa beitragen. Der ehemalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker hielt die Laudatio auf Genscher.

http://www.fnst.de/

Siehe dazu auch http://www.welt.de/data/2006/11/24/1123133.html

„Freiheit ist nicht nur etwas für elitäre Zirkel“

Die Friedrich-Naumann-Stiftung verleiht am Sonntag zum ersten Mal den „Freiheitspreis“. Erster Preisträger ist der ehemalige deutsche Außenminister Hans Dietrich Genscher. WELT.de spach mit dem früheren FDP-Fraktionschef im Bundestag, Wolfgang Gerhardt, der die Laudatio halten wird.

…”WELT.de: Ein Einwand, der gegen den Begriff „Freiheit“ oft erhoben wird, ist: Freiheit sei nur etwas für Leute, die es sich leisten können. Wie wollen Sie die Menschen davon überzeugen, dass mehr Freiheit auch für sozial Schwächere von Vorteil ist?

Gerhardt: Man muss ganz klar sagen: Ohne soziale Sicherheit ist Teilhabe an Freiheit unmöglich. Niemandem in Afrika, der nicht weiß, wie er seinen täglichen Lebensunterhalt bestreiten soll, nutzt es etwas, wenn man ihm freie Wahlen in drei Jahren verspricht. Der politische Liberalismus muss deshalb klar machen, dass es einer sozialen Sicherung bedarf, damit Schwache menschenwürdig leben können. Es geht um eine Kombination von freiheitlichem Ethos und Humanismus. Nicht vom Staat abhängig sein zu wollen und zugleich Soziales für die Allgemeinheit zu leisten – dafür stand für mich vorbildlich Albert Schweitzer.”

Mehr dazu http://www.welt.de/data/2006/11/24/1123133.html

Niebel entwickelt Agenda 2020

23.11.2006

Stuttgart (ots) – FDP-Generalsekretär Dirk Nibel will für die Liberalen eine “Agenda 2020″ entwickeln und sich dabei auf den Rat von Unternehmern, Volkswirtschaftlern und Trendforschern stützen. In einem eineinhalbjährigen offenen Prozess sollten “fundierte Empfehlungen für eine zukunftsfähige Politik entwickelt werden”, sagte Niebel der “Stuttgarter Zeitung”. Am Donnerstag eröffnet die FDP ein Zukunftsforum unter Leitung Niebels, das Vorstellungen über die Lebenswirklichkeit in “Deutschland 2020″ entwickeln soll. Niebel betont, dass das liberale Forum frei sei, sich seine Agenda 2020 selbst zu setzen. Die Früchte der Diskussionsrunde will der Generalsekretär beim FDP-Bundesparteitag 2008 präsentieren; doch schon beim Delegiertentreffen im nächsten Sommer könne die Expertenrunde “einen wertvollen Beitrag für die Formulierung des Leitantrages zur liberalen Sozialpolitik” leisten.

Quelle: http://www.presseportal.de/story.htx?nr=904856

FDP-Medienkommission gegen “populistisches” Verbot von “Killerspielen”

22.11.2006

Vom 23.03.2006 – Medienexperten der FDP halten das vor allem von der CDU forcierte zusätzliche rechtliche Vorgehen gegen gewaltverherrlichende Spiele für obsolet angesichts bereits bestehender strenger Jugendschutzregeln in Deutschland. Bei der ersten Sitzung der “Kommission für Internet und Medien” der Liberalen am Wochenende in Berlin waren sich die Teilnehmer einig, dass es sich bei dem auch im Koalitionsvertrag von Schwarz-Rot umrissenen Verbot von “Killerspielen” lediglich um “eine populistische Maßnahme” handele. Mit dem heftig umstrittenen Vorstoß würden “die Berührungsängste bei vielen Eltern mit moderner Unterhaltungssoftware geschürt”, kritisiert Hans-Joachim Otto, FDP-Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender der Medienkommission, den ihm zufolge durchsichtigen Versuch von Unionspolitikern, “Wählerstimmen zu generieren”.

Inhaltlich kritisiert das liberale Gremium, dass schon der Begriff “Killerspiele” juristisch kaum scharf zu fassen sei. Zudem implementiere die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) in Deutschland bereits ein “weltweit einmaliges und vorbildliches Alterskennzeichnungssystem”. Dieses sei zentraler Bestandteil des hiesigen Jugendmedienschutzes, an dem auch staatliche Vertreter aus den Landesjugendministerien beteiligt sind. Darüber hinaus verfüge Deutschland schon jetzt über das im internationalen Vergleich “härteste Kontrollregime für Computerspiele”. Nicht zu vergessen sei auch, dass die von einzelnen CDU-Innenminister angesprochenen Spiele, die “Gewalt in jeder Form verherrlichen”, schon jetzt nach Paragraph 131 Strafgesetzbuch strafbar und somit auch verboten seien.

“Im Zeitalter von freiem Warenverkehr in der EU und den geradezu grenzenlosen Möglichkeiten des Internet sollte die Effektivität von Verboten ohnehin nicht überschätzt werden”, gibt Otto weiter zu bedenken. Statt dessen müsste daran gearbeitet werden, “Medien- und insbesondere Internetkompetenz zu stärken”. Auch eine bessere Auseinandersetzung mit den Internetgewohnheiten von Jugendlichen und den Sorgen von Eltern könne helfen, den Zugang zu jugendgefährdenden Inhalten aus dem Netz zu verhindern. Solch einen Abbau von Berührungsängsten hält Otto “auch bei nicht wenigen Ministern von CDU und CSU für unbedingt erforderlich”. Populistische Schnellschüsse seien dagegen gerade vor dem Hintergrund des sich bald wieder jährenden Blutvergießens im April 2002 in Erfurt äußerst kontraproduktiv.

Ähnlich wie die FDP-Kommission hatte sich zuvor schon die grüne Bundestagsfraktion geäußert. Sie ist der Ansicht, dass “Killerspiele” bereits mit der jüngsten Novellierung des Jugendmedienschutzes und des Jugendschutzgesetzes “ausreichend berücksichtigt” seien. Die Grünen verweisen insbesondere auf die Einführung verbindlicher Altersfreigaben für Computerspiele und eine Prüfung auf mögliche Jugendgefährdung. So würden etwa kriegs- und gewaltverherrlichende sowie die Menschenwürde verletzende Darstellungen bereits als schwer jugendgefährdend eingestuft. Entsprechende Games dürfen nicht an Heranwachsende verkauft werden oder kämen auf den Index.

In der Debatte zu Wort gemeldet hatte sich ferner jüngst der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU). Viele aktuelle Computer- und Videospiele aus allen Genres könnten online mit anderen Mitspielern gespielt werden, geben die darin vertretenen Unternehmen zu bedenken. Soweit es um die Regulierung so genannter Massively Multiplayer Online Games gehe, benötige man dafür in der Regel bereits eine Zugangssoftware, die hierzulande wiederum von der USK geprüft wird. Von einem “riesigen grauen Markt” für “überaus brutale Online-Spiele” könne nicht die Rede sein. Den BIU verwundert zudem, dass sich die Innenminister der CDU bei dem Verbotsplänen aus den Fenster lehnen und nicht die Familienministerien von Bund und Ländern.

Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/71198

FDP-BW für Politik-Award nominiert

17.11.2006

Die Landtagswahlkampagne 2006 der Baden-Württembergischen FDP ist für den Politik-Award in der Kategorie “Kampagnen von politischen Institutionen” nominiert worden. Der Politik-Award ist der renommierteste Preis für Arbeiten aus dem Bereich der politischen Kommunikation. Der Preis wird am 22.11.2006 in Berlin verliehen.

Politische Kommunikation ist die Königsdisziplin der Kommunikationsbranche. Sie ist eine demokratische Dienstleistung, die vom Gespür für die besondere Komplexität und Sensibilität politischer Inhalte und Prozesse lebt.

Der Politikaward ist die renommierteste Auszeichnung für Arbeiten aus dem Bereich der politischen Kommunikation. Er prämiert sowohl Politiker als auch Profis der Kommunikationsbranche für ihre Leistungen in Wahlkämpfen und für politische Kampagnen.

Zum nunmehr vierten Mal ehrt der Politikaward die herausragendsten Kampagnen, die erfolgreichsten Akteure und zukunftsweisende Arbeiten der politischen Kommunikation. Der Politikaward will damit die Professionalisierung der politischen Kommunikation fördern.

http://berliner-politiktage.de/politikaward/index.php

Neue Browser für das Land

09.11.2006

Es ist mal wieder so weit: Die neueste Generation der Internet-Browser steht zum Download bereit. Nachdem Microsoft letzte Woche den deutschsprachigen Internet Explorer 7 freigab, steht auch der Firefox in der Version 2 bereit. Bitte updaten Sie Ihre Browser, da moderne Webseiten nur für die neuen Versionen optimert werden. Außerdem sind in den neuen Programmen mehrere Sicherheitslücken beseitigt worden.

INTERNET EXPLORER 7 HIER
FIREFOX 2 HIER

Preisvergleich für Medikamente im Internet

02.11.2006

Für mehr Wettbewerb auf dem Gesundheitsmarkt:

Eine neue Seite wurde dieser Tage im Web freigeschaltet: www.dieapothekenhelfer.de. Die Internet-Seite verspricht Preiseinsparungen von bis zu 50 Prozent durch einen Produkt- und Preisvergleich für Medikamente. Die Mannheimer Herausgebergruppe versteht ihr neustes Produkt als neutrales und unabhängiges Online-Portal zum direkten und tagesaktuellen Preisvergleich von verschreibungsfreien Medikamenten, Nahrungsergänzungen und Pflegeprodukten angebundener Apotheken.

Vor allem Menschen mit planbarem Medikamentenbedarf, chronisch Kranke sowie Interessenten an Wellness- und Pflegeprodukten in eigenverantwortlicher Selbstmedikation erhalten ein Online-Portal, das ihnen bei der Auswahl der von ihnen benötigten Produkte von großem Nutzen sein kann. Mittlerweile kaufen schon neun Prozent der deutschen Online-Shopper Medikamente im Internet, rund 24 Prozent planen es in Zukunft zu tun.
Seit der Freischaltung vor einer Woche haben sich bereits zehn Apotheken bei den Apothekenhelfern registriert und nehmen am dem Preisvergleich teil.

Quelle: http://www.doit-online.de/cms/doIT+Themen/IT+¶+Internet?detailid=5062&sd=1162459200

In diesem Blog gibt es heute am 11.03.2010 insgesamt 711 Beiträge.

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