Daimler plant Werk in Rumänien?

31.01.2008

Erst Nokia – bald auch Daimler? Der Autokonzern plant offenbar die Errichtung einer Produktionsstätte in Rumänien. Laut örtlicher Bezirksregierung laufen schon Gespräche, das Unternehmen selbst hält sich bedeckt.

Der Bezirk Cluj in Rumänien entwickelt sich zu einer Boomregion. Erst baut hier Nokia ein neues Handy-Werk – und schließt dafür die Produktion in Bochum. Und dann könnte auch noch Daimler kommen. Davon gehen zumindest die örtlichen Behörden aus.

Demnach prüft der deutsche Autokonzern Rumänien als Standort für den Bau eines Automobilwerks in Osteuropa. “Es gibt Gespräche auf höchster Ebene zwischen Vertretern von Daimler und dem rumänischen Premierminister über die Errichtung einer Automobilproduktion in Rumänien”, sagte ein Vertreter der Bezirksregierung von Cluj (zu deutsch Klausenburg). Eine weitere Option sei Polen. Eine Entscheidung sei noch nicht gefallen.

Der Stuttgarter Autobauer wollte sich nicht dazu äußern. Ein Sprecher verwies auf frühere Äußerungen, wonach Osteuropa bei Bedarf künftig für den Aufbau zusätzlicher Kapazitäten in Frage kommen könnte.

Cluj liegt im Nordwesten von Rumänien, etwa 20 Kilometer entfernt von Jucu, dem künftigen Nokia-Standort. Möglicherweise hält sich Daimler deshalb bedeckt, um ähnliche Proteste wie im Fall Nokia zu vermeiden.

Ein Daimler-Sprecher sagte SPIEGEL ONLINE: “Wenn ein neues Werk in Osteuropa gebaut werden sollte, bleiben die deutschen Standorte davon unberührt.” Es gehe ausschließlich um zusätzliche Kapazitäten.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,532128,00.html

Hessischer FDP-Chef Hahn erwartet Rot-Rot-Grün

28.01.2008
Foto: fdphessen.deWiesbaden (dpa) – Nach dem knappen Ausgang der Landtagswahl in Hessen prophezeit der FDP-Landesvorsitzende Jörg-Uwe Hahn eine Zusammenarbeit von SPD, Grünen und der Linken. Es wird zu einer linken Mehrheit kommen , sagte Hahn der dpa. Die SPD- Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti werde sich bei der konstituierenden Sitzung des Landtags am 5. April zur Wahl stellen und mit den Stimmen der Linken ins Amt kommen. Eine Ampelkoalition schloss Hahn erneut aus.
Gefunden bei http://www.focus.de/politik/
schlagzeilen?day=20080128&did=608352

Landtagswahlen am Sonntag – Jetzt müssen die Bürger entscheiden

25.01.2008

Guido Westerwelle, <br>Philipp Rösler und <br>Jörg-Uwe-Hahn Am Sonntag wird in Niedersachen und Hessen gewählt. In beiden Bundesländern haben sich die Liberalen klar für eine bürgerliche Koalition der Mitte positioniert. Mit Blick auf den Urnengang in Hessen betonte FDP-Spitzenkandidat Jörg-Uwe Hahn erneut, dass es keine Ampelkoalition geben wird. Es sei jetzt an den Wählern, zu entscheiden, ob sie eine von FDP und CDU geführte Regierung wollen, so Hahn im Interview mit dem “stern” . “Wir sind nicht die nützlichen Idioten von SPD, Grünen und Linkspartei, indem wir denen auch noch den Boden für ihre Mehrheit bereiten”, schloss auch FDP-Partei- und Fraktionschef Guido Westerwelle jedwelche Farbenspiele aus. Er lehnte Ampel-Bündnisse auf Landesebene strikt ab. “Wir wollen in beiden Ländern eine bürgerliche Mehrheit”, unterstrich Westerwelle.

Große Koalition verschlampt 10000 Euro EU-Gelder pro Krippenplatz

24.01.2008

Weil das Bundesfamilienministerium nach Angaben der FDP Fristen nicht eingehalten hat, gehen Betrieben 10 000 Euro für jeden neuen Krippenplatz aus einem Europäischen Fonds derzeit verloren. «Das Ministerium hat es versäumt, rechtzeitig die Förderrichtlinien vorzulegen. Termin war der 1. Januar dieses Jahres», sagte die familienpolitische Sprecherin der Liberalen, Ina Lenke, der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Donnerstagausgabe).

Firmen, die mit privat-gewerblichen Anbietern eine Betreuung für Kinder unter drei Jahren gewährleisten wollten, stünden in den Startlöchern. «Aber sie können nichts machen«, kritisierte Lenke. Überfällig sei auch die Einbeziehung privater Anbieter im Sozialgesetzbuch.
Die FDP forderte Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) auf, private Kinderbetreuung staatlichen Angeboten schnellstmöglich gesetzlich gleich zu stellen. So könnten Versorgungslücken geschlossen werden. »Jetzt, nach einem Jahr Elterngeld, schnappt die Betreuungsfalle zu.» Den nahtlosen Wiedereinstieg in den Beruf könnten Mütter und Väter oft nicht schaffen, weil ein staatlicher Krippenplatz in vielen Städten »wie ein Sechser im Lotto« sei. Private Anbieter seien in der Lage, kurzfristig flexible Angebote zu schaffen, auf die Eltern angewiesen seien, sagte Lenke.

Gefunden bei

http://www.pr-inside.com/de/
fdp-familienministerium-versaeumt-frist-r402017.htm

Unterstützung für die FDP in Hessen und Niedersachsen

23.01.2008

fdpnds08Am kommenden Sonntag stehen zwei auch für Deutschland entscheidende Landtagswahlen in Hessen und Niedersachsen an. Es geht neben den landesspezifischen Fragestellungen auch darum, ob Deutschland zukünftig aus der bürgerlichen Mitte heraus regiert werden kann oder weiter nach links rutscht. 

fdphs08In beiden Ländern wird es knapp. Es kommt im wahrsten Sinne des Wortes auf jede Stimme an. Deshalb möchten wir Sie herzlich bitten, wenn Sie Freunde, Verwandte oder Bekannte in Hessen oder Niedersachsen haben, rufen Sie sie an, schreiben Sie Ihnen eine Email oder eine SMS und ermutigen Sie sie, zur Wahl zu gehen und der FDP als Kraft der Freiheit die Stimme zu geben.

Informationen über die FDP-Wahlkämpfe finden Sie in Hessen unter: http://www.hessen-staerker-machen.de

in Niedersachsen unter: http://www.fdp-nds.de

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

FDP empört über Schäuble-Kritik an Bundesverfassungsgericht

22.01.2008

Im Streit um das geplante Luftsicherheitsgesetz sorgt Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) mit seiner Kritik am Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, für Empörung bei der FDP. Schäubles «öffentliche Bemerkungen gegen das Bundesverfassungsgericht» seien «völlig unangemessen und inakzeptabel», sagte FDP-Chef Guido Westerwelle am Montag nach einer Präsidiumssitzung seiner Partei in Berlin.

Er warf dem Ressortchef vor, «Maß und Mitte und auch Respekt gegenüber dem Verfassungsgericht verloren» zu haben. Gerade als Verfassungsminister müsse Schäuble die Unabhängigkeit der Gerichte respektieren und aktiv schützen.

[...] Schäuble hatte am Wochenende kritische Äußerungen Papiers zur geplanten Neuauflage des Luftsicherheitsgesetzes zurückgewiesen. Schäuble sagte dazu: «Ich verstehe, dass manche Verfassungsrichter gerne Ratschläge geben würden. Dazu sind sie aber nicht demokratisch legitimiert.» Das Gericht hatte das Luftsicherheitsgesetz, das auch den Abschuss entführter Passagierflugzeuge regelte, am 15. Februar 2006 für verfassungswidrig erklärt. Schäuble arbeitet an einer Neufassung.

Papier hatte vor einer Woche in einem «Spiegel”-Interview eingeräumt, dass das Gericht die Frage offengelassen habe, ob von den Bürgern im Falle eines auf die Beseitigung des Gemeinwesens gerichteten Angriffs verlangt werden kann, ihr Leben zu «opfern». Zugleich betonte Papier aber, der «Abschuss einer Passagiermaschine, die von Terroristen als Tatwaffe benutzt wird», sei «kein solcher Fall».

Eine Sprecherin des Bundesverfassungsgerichts betonte am Montag, dass Papier damit lediglich die Grundlinien des Urteils zum Luftsicherheitsgesetz vom Februar 2006 referiert habe. Dem Gerichtspräsidenten könne daher nicht die Schlussfolgerung unterstellt werden, dass das Verfassungsgericht von vornherein jede Neufassung des Gesetzes kippen würde.

http://www.ad-hoc-news.de/Politik-News/de/15102647/(Zusammenfassung+Neu+Verfassungsgerichts+Sprecherin)+FDP

Siehe dazu auch:

Land setzt weiter auf Kernkraft

21.01.2008

Aus der SÜDWESTPRESSE:

Die Regierung baut auf längere Laufzeiten für Kernkraftwerke: Laut Energiekonzept soll der Anteil von Atomkraft an der Stromerzeugung 2020 weiter bei 50 Prozent liegen.

von ROLAND MUSCHEL

STUTTGART  Der Anteil erneuerbarer Energieträger wie Wasserkaft oder Sonnenenergie an der Stromerzeugung soll bis 2020 auf “mindestens 20 Prozent” gesteigert werden. Gleichzeitig setzt das 82-seitige “Energiekonzept Baden-Württemberg 2020″, das morgen im Kabinett verabschiedet werden soll, trotz des auf Bundesebene vereinbarten Atomausstiegs auch mittelfristig stark auf Kernkraft.
 
Zur Sicherung der Stromversorgung, heißt es in der Kabinettsvorlage, die der SÜDWEST PRESSE vorliegt, sei ein “ausgewogener Energiemix” notwendig: “Für die Stromversorgung in Baden-Württemberg in 2020 heißt das 50 Prozent Kernkraft sowie 30 Prozent fossile und 20 Prozent erneuerbare Energieträger.” Dies, schreibt der zuständige Wirtschaftsminister Ernst Pfister (FDP) weiter, sei ein “Bekenntnis zur weiteren Nutzung der Kernenergie und damit zur Aufhebung der Laufzeitverkürzung der Kernkraftwerke”.

Den ganzen Artikel finden Sie unter:

http://www.suedwest-aktiv.de/landundwelt/
suedwestumschau/3348951/artikel.php?SWAID=f0e90e79661175cf3128cd5414d26436

FDP legt Sofortprogramm gegen Jugendgewalt vor

18.01.2008

In der aktuellen Debatte zu gewalttätigen Jugendlichen, die der hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) für Wahlkampfzwecke auszuschlachten versucht, hat das FDP-Präsidium am Montag ein “Sofortprogramm gegen Jugendgewalt und Jugendkriminalität” beschlossen. FDP-Generalsekretär Dirk Niebel betonte bei der Vorstellung der Maßnahmen für mehr Sicherheit in Deutschland erneut, dass der Schwerpunkt der Diskussion auf dem Abbau des Vollzugsdefizits liegen müsse. Bereits auf der Grundlage des geltenden Rechts sei eine effektive Verbrechensbekämpfung schon heute möglich. FDP-Parteivize Andreas Pinkwart mahnte: “Wir brauchen Vernunft.” In der aktuellen Stunde des Bundestages zum Thema erinnerte die FDP-Justizpolitikerin Mechthild Dyckmans daran, dass bereits auf der Grundlage des geltenden Rechts eine effektive Verbrechensbekämpfung schon heute möglich sei.

FDP will hochbegabte Studenten mit bis zu 300 Euro im Monat fördern

17.01.2008
Berlin – Die FDP hat ein neues Stipendiensystem zur Förderung talentierter Studenten vorgeschlagen. Mit monatlich bis zu 300 Euro aus öffentlichen Mitteln soll das BAföG ergänzt werden, sagte gestern FDP-Vize Andreas Pinkwart in Berlin. Dazu könnten die neuen Stipendienfonds von Bund und Ländern mit privaten Mitteln etwa aus der Wirtschaft aufgefüllt werden. Etwa zehn Prozent der Studierenden könnten so zusätzlich gefördert werden, hieß es. Der Vorschlag gehört zu einer neuen Initiative für mehr Forschungsfreiheit in Deutschland, die das FDP-Präsidium gebilligt hat. Nach dem Vorschlag soll die Hochschulautonomie im Grundgesetz festgeschrieben werden und die berufliche Altersbegrenzung für Forscher fallen. Ihre Bezahlung müsse von den Hochschulen festgelegt werden. So könne man verhindern, dass hoch qualifizierte Kräfte ins Ausland abwanderten. dpa

http://www.welt.de/welt_print/article1561531/
FDP_will_hochbegabte_Studenten_mit_bis_zu_
300_Euro_im_Monat_foerdern.html

WESTERWELLE-Interview für den „Weser-Kurier“

14.01.2008

Berlin. Der FDP-Partei- und -Fraktionsvorsitzende DR. GUIDO WESTERWELLE gab dem „Weser-Kurier“ (Sonntags-Ausgabe) das folgende Interview.

Frage: 2008 ist erst wenige Tage alt. Wird das nicht ein trauriges Jahr werden, Herr Westerwelle, wo doch die FDP im Herbst seit genau zehn Jahren in der Opposition ist?

WESTERWELLE: Zugleich begehen wir bald das Jubiläum 60 Jahre FDP. Die Bilanz der FDP in der Geschichte unserer Republik ist außerordentlich positiv. Deutschland ist immer gut damit gefahren, wenn es von der Mitte aus regiert wird und wenn die politischen Ränder nichts zu sagen hatten. Deswegen werden wir auch 2009 wieder Regierungsverantwortung erhalten.

Frage: Apropos “Mitte”. Da wollen außer den Linken momentan alle hin. Wäre es für die FDP nicht besser, sich klar als Partei der Wirtschaft und des Wettbewerbs zu positionieren?

WESTERWELLE: “Mitte” heißt ja nicht, dass man in seinen Aussagen nicht eindeutig wäre. Wir machen wirtschaftsfreundliche Politik, weil das die Vorraussetzung für soziale Gerechtigkeit ist. Die anderen Parteien haben im Jahr 2007 einen bedauernswerten Linksrutsch vollzogen. Erst sind SPD und Grüne der Linkspartei hinterher gerannt, jetzt rennt die Union der SPD hinterher. Wir verstehen unter “Mitte” etwas anderes als die Union, die eine staatliche Lohnfestsetzung mitmacht. “Mitte” ist für uns soziale Marktwirtschaft mit Leistungsgerechtigkeit. „Mitte“ ist für uns, dass der Aufschwung endlich bei denen ankommt, die den Karren ziehen.

Frage: Wie dringend ist es denn für Sie und Ihre Partei, 2009 die Oppositionsbänke endlich verlassen zu können?

WESTERWELLE: Wir hätten ja längst regieren können. Dann säße ich heute zwischen Herrn Schröder und Herrn Fischer auf der Regierungsbank. Alle waren schließlich Zeuge eines bemerkenswerten Fernsehauftrittes mit entsprechenden Angeboten noch am Abend der Bundestagswahl 2005. Aber wir hatten unseren Wählern einen Politikwechsel

versprochen, und wir haben das auch gehalten. Ja, wir wollen regieren – aber das ist nur das Mittel. Unser Ziel ist nicht der bloße Machtwechsel, sondern der Politikwechsel.

Frage: Lassen Sie uns zu einer Frau kommen, die Sie sehr gut kennen und mit der Sie eine Koalition eingehen wollen. Wissen wenigstens Sie, wo Angela Merkel von tiefstem Herzen politisch steht? Ist sie die vermeintlich neoliberale Oppositionsführerin des Leipziger Parteitages von 2003? Oder ist sie die sozialdemokratisierte Kanzlerin von 2007?

WESTERWELLE: Es ist nicht an mir, politische Mitbewerber zu interpretieren. Ich muss mich mit ihrer Politik auseinandersetzen…

Frage: …aber Sie müssen doch eine Vorstellung davon haben, mit wem Sie eine Regierung bilden wollen. Glauben Sie, Angela Merkel gegebenenfalls wieder in Richtung Liberalismus “umdrehen” zu können?

WESTERWELLE: Wenn die FDP stark ist – und die Wahlergebnisse der vergangenen Jahre sprechen dafür –, dann werden wir auch einen politischen Einfluss geltend machen können, der den Politikwechsel mit sich bringt. Wir bleiben ganz altmodisch bei der Auffassung, dass sich Leistung lohnen muss und dass derjenige, der arbeitet, auch mehr haben muss als derjenige, der nicht arbeitet. Deshalb werde ich einen Koalitionsvertrag nur unterschreiben, wenn darin ein einfacheres, niedrigeres und gerechteres Steuersystem steht. Wir kämpfen für mehr Netto vom Brutto – dafür, dass dem Bürger vom Staat weniger Geld aus der Tasche genommen wird.

Frage: Wie bewerten Sie denn die Signale aus Hamburg, also das Werben des Ersten Bürgermeisters Ole von Beust um die Grünen? Ist das nicht eine große Gefahr für die FDP, als Partner der CDU überflüssig zu werden?

WESTERWELLE: Im Gegenteil, das ist ein Grund für viele Wähler der bürgerlichen Mitte, FDP zu wählen, denn Schwarz-Grün wäre ja von den Ergebnissen her nichts anderes als Rot-Grün. Dann würde es keine mittelstandsorientierte, vernünftige Wirtschaftspolitik geben und keine Verkehrspolitik, die sich an den Realitäten orientiert. Dann würde es eine Fortsetzung des Weges in die bürokratische Staatswirtschaft geben. Wer übrigens von Schwarz-Grün in Hamburg träumt, der kann sehr schnell bei Rot-Rot-Grün aufwachen. Herr Naumann ist eitel genug, in dem Augenblick, in dem er die Chance hat, Erster Bürgermeister zu werden, es auch zu wollen – und sei es um den Preis der Tolerierung durch die Linkspartei.

Frage: Wie stehen Sie zum jüngst erhobenen Vorwurf, dass die FDP mit Ihnen als Partei- und Fraktionschef zur One-Man-Show geworden sei?

WESTERWELLE: Die FDP ist eine gute Mischung aus erfahrenen Persönlichkeiten wie dem Steuer- und Finanzexperten Hermann Otto Solms und dem Anwalt des Mittelstandes, Rainer Brüderle, und jungen Talenten. Die Tatsache, dass Philipp Rösler mit Mitte 30 bereits Spitzenkandidat der niedersächsischen FDP ist, zeigt, dass wir unseren jüngeren Führungspersönlichkeiten echte Chancen geben.

Frage: Von Niedersachsen noch kurz zu einem anderen Land, in dem bald gewählt wird. In Hessen könnte es von der FDP abhängen, ob der Christdemokrat Roland Koch weiter Ministerpräsident bleiben darf. Graut es Ihnen davor nicht ein wenig angesichts seiner Kampagne gegen ausländische Straftäter?

WESTERWELLE: Im Gegenteil. Unser Ziel in Hessen ist es, dafür zu sorgen, dass es keine linke Mehrheit im Landtag gibt, aber gleichzeitig auch sicher zu stellen, dass Schwarz nicht abheben kann. Roland Koch braucht ein liberales Korrektiv. Deswegen ist es eine gute Nachricht, dass er auf die FDP als Koalitionspartner angewiesen sein wird. Bei jungen Straftätern ist es besonders wichtig, dass die Strafe der Tat auf dem Fuße folgt. Deswegen bedauere ich, dass Hessen zusammen mit Brandenburg die längste Strafverfahrensdauer bundesweit hat. Übrigens: Wo die FDP regiert – in Baden-Württemberg mit dem liberalen Justizminister – werden Strafverfahren am schnellsten durchführt.

gefunden bei http://www.fdp-kleinmachnow.de/portal.presse.php?id=9655

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