Schwarz-gelb weiter vorn

31.07.2008

Hamburg (dpa) – Union und FDP liegen in der Wählergunst weiter vor SPD, Grünen und Linken. Zusammen kommen sie erneut auf 50 Prozent und erzielen damit knapp eine absolute Mehrheit. Das ist das Ergebnis der wöchentlichen Forsa-Umfrage im Auftrag von «Stern» und RTL. CDU und CSU verlieren einen Prozentpunkt und erreichen 38 Prozent. Die FDP legt wiederum um einen Punkt auf 12 Prozent zu. Die Werte für die anderen Parteien änderten sich nicht: Die SPD bleibt bei 21, die Linkspartei 14 und die Grünen 10 Prozent.

http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/74087

Mitgliederschwund bei der SPD

29.07.2008

Die SPD in Baden-Württemberg ist im Land unter die Marke von 40.000 Mitgliedern gerutscht. In den vergangenen zwölf Monaten haben die Sozialdemokraten damit 1.500 Mitglieder verloren.

Zum Stichtag 30. Juni besaßen im Land 39.800 Menschen das Parteibuch der SPD. Zwar haben alle etablierten Parteien im Land Mitglieder verloren, keine aber so stark wie die SPD. Der parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion im Landtag, Reinhold Gall, machte dafür weniger den Landesverband als vielmehr die Bundes-SPD verantwortlich. Die Wertigkeit der Parteien werde derzeit in großem Maßstab an der Bundespolitik gemessen, sagte Gall. Er gehe aber davon aus, dass es mit guter Politik auf Landesebene gelinge, die Mitgliederzahl zu stabilisieren und sogar wieder neue Genossen hinzuzugewinnen.

Mitgliederstärkste Partei in Baden-Württemberg ist trotz leichter Verluste nach wie vor die CDU mit knapp 75.000 Mitgliedern. Einzige Partei mit Zuwachs ist im Moment die Linke. Sie kommt auf 2.550 Mitglieder. Die FDP liegt bei 7.317, die Grünen bei 6.320 Mitgliedern.

http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/nid=1622/did=3803740/1ghjnzd/

CSD 2008

28.07.2008


Merz meldet sich zurück – bei der FDP

28.07.2008

Der frühere Unions-Fraktionsvorsitzende hat offenbar wieder Lust auf Politik. Doch nicht bei der eigenen Partei, sondern bei den FDP-Bundestagsabgeordneten taucht Friedrich Merz wieder auf. Die Liberalen überhäufen den Finanzexperten mit Lob.

Der CDU-Wirtschaftspolitiker und frühere Unionsfraktionschef spricht am 11. September als Gast auf einer Klausur der FDP-Bundestagsfraktion. “Ich schätze Friedrich Merz als sehr klugen Kopf”, sagte FDP-Chef Guido Westerwelle dem Fernsehsender RTL. Es gebe zu wenige in der Union, die den Weg in die bürokratische Staatswirtschaft nicht mitmachen wollten. “Deshalb habe ich Friedrich Merz für Klausurtagungen in die FDP-Bundestagsfraktion eingeladen”, sagte Westerwelle

http://www.ftd.de/politik/deutschland
/:Einladung_Merz_meldet_sich_zur%FCck_bei_der_FDP/390412.html

CSD Stuttgart 2008 Bilder

28.07.2008

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Photo Credit: Markus/Christine Lochmann (FDP-BW) Sie können die Bilder nichtkommerziell frei nutzen. Für druckfähige Versionen und andere Nutzung kurze mail an lochmann@fdp.de. Fair play bitte! Danke.

Übrigens: Der Song “I Believe” (…in love) (“Ich glaube”) ist ein in der Szene wohlbekannter House-Hit aus 1995.

I Believe – Celvin Rotane

Breite Unterstützung für den CSD Stuttgart

25.07.2008

CSD STUTTGART

Aus aktuellem Anlass noch mal die Erinnerung an den CSD. Die FDP-BW wird mit eigenem Truck auf der Parade am 26. Juli dabei sein.

http://www.csd-stuttgart.de/csd2008/events_parade.php

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Mit Unverständnis und Empörung reagierte man in ganz Baden-Württemberg vor knapp zwei Wochen als die IG CSD Stuttgart e.V., der Trägerverein des Christopher Street Day in der Landeshauptstadt, veröffentlichte, dass die Landesregierung sich aufgrund des diesjährigen Mottos „Ich glaube…“ weigert, ein schriftliches Grußwort zur politischen Veranstaltung zu schreiben.

Zwischenzeitlich erfährt der CSD Stuttgart zur Grußwort-Thematik breite Unterstützung aus verschiedensten Lagern.

… Auch die FDP im Landtag reagierte, wenn auch als Koalitionspartner mit sehr viel Fingerspitzengefühl: Zwar „steht es den Fraktionen nicht zu, Weisungen an die Regierung zu erteilen“, wie Ulrich Noll, Fraktionsvorsitzender der FDP im Landtag erläutert, denn „dies muss jedes Regierungsmitglied in eigener Verantwortung entscheiden – selbstverständlich im Wissen um das mit dieser Entscheidung verbundene Signal.“ Ulrich Noll setzt aber auf eigene Weise ein persönliches Signal, indem er bei der Eröffnungsgala am 19. Juli im Hegel-Saal der Liederhalle anwesend sein wird.

Der diesjährige Christopher Street Day in Stuttgart findet vom 18. bis 27. Juli 2008 unter dem Motto „Ich glaube…“ statt. Das Highlight, die Polit-Parade zieht am Samstag, den 26. Juli 2008 ab 16:00 Uhr durch die Stuttgarter Innenstadt. Weitere Informationen zur Veranstaltung auf www.csd-stuttgart.de.

Quelle: http://www.openpr.de/news/222222/Fehlende-Grussworte-Breite-Unterstuetzung-fuer-den-CSD-Stuttgart-und-das-Motto-Ich-glaube.html

FDP sieht Sicherheitsmängel beim elektronischen Personalausweis

25.07.2008

Die FDP äußert Zweifel an der Sicherheit des geplanten elektronischen Personalausweises. Auch Datenschützer warnen. “Biometrische Daten auf dem ePersonalausweis machen diesen nicht sicherer, sondern sogar unsicherer“, sagte die innenpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Gisela Piltz, der „Berliner Zeitung“ vom Donnerstag. Derjenige, der sich die digitalen Daten verschaffe, könne noch leichter fremde Identitäten annehmen. Piltz verwies zudem auf technische Probleme. „Chipkarte, Lesegeräte und Treibersoftware passen noch nicht zusammen“, sagte sie. „Das Vorpreschen der Bundesregierung bei diesem Projekt ist daher völlig unverständlich.“ Auch der stellvertretende Sprecher des NRW-Beauftragten für Datenschutz, Nils Schröder, befürchtet Sicherheitsmängel beim biometrischen Personalausweis. Das größte Risiko sei der Funkchip, der zum Auslesen verwendet werden soll. „Da besteht natürlich auch immer die Gefahr, dass jemand den Chip knackt und irgendwann aus mehreren Metern Entfernung abliest“, sagte Schröder den Dortmunder „Ruhr Nachrichten“.

http://www.focus.de/politik/deutschland/
elektronischer-personalausweis-fdp-sieht-
sicherheitsmaengel_aid_319955.html

FDP-Generalsekretär für Wahlrecht von Geburt an

25.07.2008

Für ein Wahlrecht von Geburt an setzt sich FDP-Generalsekretär Dirk Niebel ein. Auch Kinder und Jugendliche sollten ihre Stimme abgeben können, sonst würden 17 Prozent der Bevölkerung von einem Grundrecht ausgegrenzt, sagte er der katholischen Zeitung „Die Tagespost“.

Eltern sollten nach Niebels Vorstellungen das Wahlrecht für ihre Kinder treuhänderisch ausüben, bis die Heranwachsenden selbst entscheiden könnten, ob sie politisch mitwirken wollten. Das werde zwischen dem 14. und dem 16. Lebensjahr sein. Niebel stellte klar, dass er nicht für ein Familienwahlrecht plädiere; vielmehr sollten Eltern genau wie in anderen Lebensbereichen als Treuhänder Entscheidungen im besten Interesse ihrer Kinder treffen. Wenn Vater und Mutter politisch unterschiedlicher Meinung seien, könne jeder eine halbe Stimme für das Kind abgeben. Als Begründung führt Niebel an, dass nur diejenigen, die eine Wahlstimme haben, bei politischen Entscheidungen gehört würden. Das führe in einer alternden Gesellschaft zu politischen Schieflagen. Die Jüngeren gerieten zunehmend ins Hintertreffen. Schon jetzt gingen mehr und mehr Entscheidungen der Politik zu Lasten der Kinder und Enkel.

Wie Niebel sagte, habe er seinen Vorschlag rechtlich prüfen lassen. Die Juristen kämen zu dem Schluss, dass das Staatsvolk – alle, die in Deutschland geboren werden – durch Wahlen seinen Willen zum Ausdruck bringe. Zum Staatsvolk gehörten auch Kinder. Sie würden nur aufgrund ihres Alters beim Wahlrecht ausgenommen. Andererseits käme niemand auf die Idee, beispielsweise einem 83-jährigen dementen Bürger das Wahlrecht zu entziehen. Die neue juristische Betrachtung werde die politische Diskussion beeinflussen, so Niebel.

http://www.idea.de/index.php?id=355&tx_ttnews%5Btt_news%5D=66653&tx_ttnews%5BbackPid%5D=18&cHash=56743c64c7

Genscher-Geburtshaus wird Begegnungsstätte

24.07.2008

Das Geburtshaus von Ex-Außenminister Hans-Dietrich Genscher in Halle wird seit Mittwoch zur “Bildungs- und Begegnungsstätte Deutsche Einheit” umgebaut. Bereits im kommenden Jahr soll die Bildungs- und Gedenkstätte eröffnet werden. Die Mischung aus Archiv, Museum und Räumen der Begegnung soll unter anderem ein Angebot für Schulklassen werden. In dem einstigen Gutshaus in Halle-Reideburg wurde der bekannte FDP-Politiker vor 81 Jahren geboren und lebte dort sieben Jahre.

http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/5643537.html

Wie gehts mit der EU weiter? FDP-Europaabgeordnete Silvana Koch-Mehrin spricht im Kleiningersheimer Schloss

23.07.2008

 42 Wochen tage das Europäische Parlament im Jahr, sagt Koch-Mehrin, zu häufig, um öfter beim Wähler vorbeizuschauen, erklärt sie.

Die Europäische Union (EU) ist fern, nicht nur personell oder geografisch betrachtet, sondern vor allem den Köpfen ihrer Bürger. Wie fern, hat jüngst das irische Nein zum Lissabon-Vertrag bewiesen. Wie gehts jetzt weiter mit der EU?, fragen sich EU-Befürworter und Gegner seither gleichermaßen. “Sarkozy hat betont, dass wir den Lissabon-Vertrag brauchen. Er hat deswegen versprochen, dass entweder die Iren im Herbst eine Lösung präsentieren oder er im Dezember”, so Koch-Mehrin dazu. Der französische Präsident habe außerdem betont, dass er kein Fan von einem Europa der zwei Geschwindigkeiten sei, es aber notfalls eben nicht anders gehe. “Faktisch gibt es das ja schon längst, schauen wir nur auf das Schengen-Abkommen oder den Euro”, kommentiert die FDP-Politikerin. Es sei kein Tabu-Bruch, anzuerkennen, dass sich die einzelnen EU-Länder unterschiedlich entwickelten. Dies sei “vielleicht sogar die richtige Antwort” auf die künftige Ausgestaltung der EU. [...]

Konkreter wird die Europaabgeordnete bei der Frage, was die EU denn dem einfachen Bürger bringe. Das Telefonieren sei dank der EU günstiger, man könne einfacher reisen, sich leichter in einem anderen europäischen Land niederlassen, außerdem sei die Lebensmittelsicherheit in Europa durch die EU gewährleistet. Gastgeber Harald Leibrecht, FDP-Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Neckar-Zaber, wirft ein, dass die Errungenschaften vor allem auch im europäischen Binnenmarkt zu suchen seien. In der EU, so Leibrecht, gelten niedrigere Zollgrenzen, was den zwischenstaatliche Handel erheblich erleichtere. “Die EU bringt viele Vorteile, das Problem ist, dass die nationalen Regierungen das häufig als eigenen Erfolg reklamieren”, stellt Koch-Mehrin fest. Im Gegenzug würden politische Misserfolge gern der EU in die Schuhe geschoben. So habe auch die irische Volksabstimmung im Grunde nichts mit der EU zu tun gehabt, im Heimatort ihres irischstämmigen Ehemanns sei auf Plakaten “Krankenhaus oder Lissabon” zu lesen gewesen, “es wird viel Blödsinn erzählt”, so Silvana Koch-Mehrin.

“Blödsinn”, der beim Bürger aber offenbar angekommen ist. Ein stichhaltiges Konzept, wie solchen Vorurteilen in Zukunft begegnet werden könnte, scheint es bisher nicht zu geben. “Mehr Aufklärung”, so Koch-Mehrins Forderung. Sie plädiere außerdem – wie schon zu Beginn des Ratifikationsprozesses des EU-Vertragswerkes – für eine europaweite Volksbefragung. Von allen 27 EU-Mitgliedstaaten sieht nur die irische Verfassung ein Referendum vor, in der Bundesrepublik müsste dafür das Grundgesetz geändert werden. Koch-Mehrins Vorschlag einer Volksbefragung, anstatt einer Volksabstimmung, wäre jedoch rechtlich nicht bindend, daher vermutlich möglich. “Dadurch hätte schon im Vorfeld eine Debatte über das Vertragswerk stattfinden können.” Hätte, würde, könnte – wie es mit der EU jetzt aber weitergehen soll, man weiß es nicht so genau.

http://www.boennigheimerzeitung.de/bz/html/
news/artikel_stadt.php4?artikel=3722747

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