Lindner: “Ich bin kein Email-Ausdrucker”

29.01.2010

Mehr zur 100-Tage Kampagne unter wirhaltenwort.fdp.de

Termin: foyer liberal – Datenschutz im Informationszeitalter

29.01.2010

Zur aktuellen Diskussion um den Datenschutz ein Termin der FDP/DVP-Landtagsfraktion:

24.02.2010 – 18:30 – Stuttgart, Foyer des Landtags

foyer liberal: Datenschutz im Informationszeitalter  Ein Kampf gegen Windmühlen?

Unter Moderation des rechtspolitischen Sprechers der FDP/DVP-Fraktion, Rechtsanwalt Dr. Hans-Peter Wetzel MdL, referieren und diskutieren folgende Gäste:

  • Dipl.-Inf. Constanze Kurz, Chaos Computer Club, wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Arbeitsgruppe „Informatik in Bildung und Gesellschaft“ an der Humboldt-Universität zu Berlin
  • Professor Michael Rotert, Vorstandsvorsitzender eco, Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V.
  • Michael Zügel, Justiziar, Leiter der Stabsstelle beim Landesamt für Verfassungsschutz, Baden-Württemberg

Ansprechpartner: Dr. Christine Rex

http://www.fdp-dvp.de/aktuelles/termin.php?id=203

Goll: „ELENA ist eine weitere unverhältnismäßige Vorratsdatenspeicherung”

28.01.2010

Nicht alle Tage schafft es ein liberaler Justizminister, wohlwollend in der TAZ zu erscheinen. Die Ausnahme macht heute unser Ulrich Goll:

„Am besten wäre es, ELENA ganz zu stoppen. Wenigstens aber sollte das Verfahren entschärft werden”, forderte Justizminister Prof. Dr. Ulrich Goll (FDP) am Donnerstag (28. Januar 2010) in Stuttgart. Auf sein Drängen hin hat das baden-württembergische Wirtschaftsministerium am Donnerstag einen entsprechenden Entschließungsantrag in dem für das ELENA-Verfahren zuständigen Wirtschaftsausschuss des Bundesrats eingebracht. „Wir wollen den Bundesrat an die besondere datenschutzrechtliche und damit verfassungsrechtliche Brisanz des ELENA-Verfahrens erinnern”, so Goll.

Verfassungsrechtliche Bedenken

Die Speicherung der Daten von über 30 Millionen Arbeitnehmern auf Vorrat stehe in keinem angemessenen Verhältnis zu den Vorteilen des Verfahrens, bemerkte der Minister. „Wenn einkommensrelevante Daten von allen abhängig Beschäftigten gespeichert werden sollen, ohne dass feststeht, dass diese Daten im Einzelfall tatsächlich gebraucht werden, halte ich das für sehr bedenklich. Ich bin der Meinung, dass eine solche umfängliche und auf Vorrat angelegte Datenbank verfassungsrechtlich nur zulässig ist, wenn neben der grundsätzlichen Erforderlichkeit zum Zeitpunkt der Speicherung deren Zweck bestimmt ist. Nach Golls Verständnis von Datenschutz sollte ein Staat nur die Daten speichern, die für die Erfüllung seiner Aufgaben tatsächlich unerlässlich seien.

Verbesserungen möglich, um Datenmissbrauch zu vermeiden

„Am sichersten ist das Datum, das gar nicht erst erhoben wird”, erklärte Goll. Wenn aber eine Datenspeicherung erfolge, müssten wenigstens wirksame technische, organisatorische und rechtliche Sicherungen gegen Zweckänderungen und Datenmissbrauch gewährleistet sein. „Auch hier sind Verbesserungen möglich”, so der Minister. Es dürften vor allem keine überraschenden „gemeinsamen Grundsätze” am Gesetzgeber vorbei irgendwo im kleinen Kreis beschlossen werden, die dazu führten, dass im ELENA-Verfahren plötzlich still und leise Datenbausteine wie „Kündigung/Entlassung” oder „Fehlzeiten” auftauchten, mahnte Goll. Bei jeder staatlich organisierten Datensammlung müsse zudem damit gerechnet werden, dass ihre Nutzungsmöglichkeiten nachträglich erweitert würden. „Das habe ich bisher leider noch nicht anders erlebt”. Im weiteren Verfahren zur Umsetzung des ELENA-Verfahrens sollte daher den datenschutzrechtlichen Anforderungen verstärkt Rechnung getragen werden, forderte der Justizminister.

Erst die Verbindungsdaten, dann die Kontostammdaten – jetzt die Arbeitnehmerdaten

„Ich darf auch daran erinnern, dass schon unsere Verbindungsdaten und alle Kontostammdaten vorsorglich gespeichert werden. Leider wurden alle Warnungen von Datenschützern in den Wind geschlagen. Jetzt interessiert sich der Staat also auch noch dafür, was alle Arbeitnehmer im einzelnen verdienen, wie oft sie krank sind und warum ihnen der Arbeitgeber gekündigt hat”, betonte Goll.

Dabei bestehe gar keine zwingende Notwendigkeit für einen zentralen Staatsspeicher, der alles wissen will und alles erfährt. Es sei auch nicht erforderlich, die Einkommensdaten aller abhängig Beschäftigten unabhängig vom Bedarf an eine zentrale Stelle zu übermitteln und dort zu speichern. Und nichts spräche dagegen, die Arbeitgeber die Einkommensdatendaten ihrer Arbeitnehmer im Einzelfall selbst und direkt an die jeweilige Behörde weiterleiten zu lassen, fasste Goll seine Kritik am ELENA-Verfahren zusammen. (Stefan Wirz, Pressesprecher)

http://blogs.taz.de/ctrl/2010/01/28/justizminister_gegen_elena/

Liebes-Aus für Lorielle London

27.01.2010

Hier, passend zur fünften Jahreszeit, mal eine Meldung aus der Rubrik “Stars&Sternchen”:

„DSDS”-Star Lorielle London hat Liebeskummer

Sie ist am Boden zerstört! „DSDS”-Star Lorielle London wurde von ihrem ersten Freund, dem FDP-Politiker Jobst von Harlessem, verlassen – nach nur einem Monat Beziehung. Das Schlimme: Der 52-Jährige sagte es ihr nicht mal persönlich, er machte einfach am Telefon Schluss…Die Super-Transe versinkt in Liebeskummer. Traurig erzählt sie der BILD: „Ich bin so verletzt, ich weine den ganzen Tag.”

http://www.smash247.com/star-news/lesen/dsds-star-lorielle-london-hat-liebeskummer-ihr-fdp-politiker-machte-am-telefon-schluss-ich-weine-den-ganzen-tag-04592/

Klingeltöne im Landtag

22.01.2010
Wenn es im Landtag zu laut wird, läutet Präsident Peter Straub (CDU) die Parlamentsglocke. Da der Glockenton nun auch auf der Internetseite des Landtags (www.landtag-bw.de) als Klingelton fürs Handy herunterladen kann, muss Straub künftig hoffen, dass nicht allzu viele Abgeordnete und Besucher des Landtags von dem Angebot Gebrauch machen. Oder dass sie sich zumindest an die Vorgabe halten, das Handy im Plenum lautlos zu stellen. Andernfalls klingelt es den Abgeordneten öfter in den Ohren als es Straub lieb sein kann. Für eine Weiterung der landespolitisch angehauchten Klingeltöne plädiert derweil Grünen-Mitarbeiter Benjamin Lauber auf seinem amüsanten Landtagsblog (fraktionsmaulwurf.wordpress.com). Er schlägt vor, auch telefonrelevante Zwischenrufe aus Landtagsdebatten zum Runterladen anzubieten. In Frage käme etwa ein Einwurf des FDP-Abgeordneten Ulrich Noll: “Hier hat die Demografie eine Telefonnummer.”

gefunden via http://www.swp.de/reutlingen/nachrichten/suedwestumschau/art4319,334751

BILD: FDP rügt Stächele für Forderung nach Lehrer-Abbau

21.01.2010
Stuttgart (dpa/lsw) – Die FDP-Fraktion hat Finanzminister Willi Stächele (CDU) für dessen Forderung nach einem Abbau von Lehrerstellen gerügt. Die FDP stehe als Regierungsfraktion zu der 528 Millionen Euro teuren Bildungsoffensive, durch die 3500 zusätzliche Lehrerstellen geschaffen werden. «Wer ständig davon redet, künftig auf Lehrerstellen verzichten zu wollen, gefährdet die Glaubwürdigkeit dieses Vorhabens», sagte Fraktionsvize Birgit Arnold am Donnerstag in Stuttgart. «Wir halten daran fest – in dieser Legislaturperiode wird trotz zurückgehender Schülerzahlen keine Lehrerstelle gestrichen.» Der Minister hatte erklärt, dass nach Abschluss der Bildungsoffensive der Etat Priorität habe, wenn die Schülerzahlen sinken.

http://www.bild.de/BILD/regional/stuttgart/dpa/2010/01/21/fdp-ruegt-staechele-fuer-forderung-nach-lehrerabbau.html

Enquête-Kommission ”Internet und digitale Gesellschaft”

19.01.2010

Für Birgit Homburger steht fest: “Die Nutzung des Internets gehört längst zum Alltag der überwältigenden Mehrheit der Bevölkerung. Es ist nicht länger nur eine technische Plattform, sondern entwickelt sich zu einem integralen Bestandteil des Lebens vieler Menschen. Gesellschaftliche Veränderungen finden maßgeblich im und mit dem Internet statt.”

Die einzusetzende Enquête-Kommission soll sich mit den soziologischen und politischen Auswirkungen dieser Veränderungen befassen. Den Einsetzungsbeschluss werden die Liberalen in den nächsten Tagen vorlegen und mit der Union abstimmen. Die Zielrichtung der Enquête-Kommission ist von Homburger bereits skizziert: “Der Staat muss Rahmenbedingungen setzen, um das Internet als freiheitliches Medium zu schützen sowie seine Funktionsfähigkeit und Integrität zu erhalten und zu fördern. Für Bürger, für Wirtschaft und Wissenschaft ist ein freier, ungehinderter Zugang zum Internet von großer Bedeutung und entscheidet mit über den Wohlstand eines Landes. Die Entfaltung der Freiheitsrechte, im besonderem Maße das Persönlichkeitsrecht und das Recht auf informationelle Selbstbestimmung, müssen im digitalen Zeitalter gewahrt und ihre Durchsetzbarkeit gesichert werden.”

Im Koalitionsvertrag heißt es: “Wir werden unsere Politik auch daran ausrichten, die gesellschaftlichen Veränderungen durch Internet und neue Medien positiv zu begleiten und die Lebenswirklichkeit der Mehrheit der Menschen in Deutschland zu berücksichtigen.”

http://www.fdp-fraktion.de/webcom/show_article.php?wc_c=839&wc_id=995

(aus dem FDP Newsletter)

Pinkwart: Unser Wahlziel lautet 10 Prozent plus X

19.01.2010

Die FDP NRW setzt bei der Landtagswahl am 9. Mai auf einen deutlichen Stimmenzuwachs. „Unser Wahlziel lautet 10 Prozent plus X“, erklärte FDP-Landeschef Andreas Pinkwart. Die Liberalen wollten die „erfolgreiche“ Koalition mit Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) fortsetzen. FDP-Generalsekretär Christian Lindner betonte, man wolle vor allem für ein durchlässigeres Bildungswesen sorgen.

Bild: FDP bringt vorzeitigen Abschied von Oettinger ins Gespräch

15.01.2010
Stuttgart (dpa/lsw) – FDP-Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke dringt darauf, dass der CDU-Fraktionsvorsitzende Stefan Mappus in jedem Fall am 28. Januar zum neuen Ministerpräsidenten gewählt wird. Für den 26. Januar ist bisher die Bestätigung der EU-Kommission geplant, zu der auch der amtierende Regierungschef Günther Oettinger (CDU) gehören soll. Rülke befürchtet aber, dass das EU-Parlament die bulgarische Kandidatin ablehnt und sich damit die Bestätigung der Kommission um einen Monat verzögert. Oettinger müsse nun entscheiden, ob er nach seiner «guten Vorstellung» vor dem EU-Parlament nicht auf seinen Amtsbonus verzichten kann, sagte Rülke am Freitag in Stuttgart.

http://www.bild.de/BILD/regional/stuttgart/dpa/2010/01/15/fdp-bringt-vorzeitigen-abschied-von-oettinger.html

Politbarometer: FDP verliert weiter

15.01.2010
Mainz — Der schlechte Start der schwarz-gelben Koalition schadet vor allem der FDP: Die Liberalen büßten laut dem ZDF-Politbarometer in der politischen Stimmung im Vergleich zum Dezember erneut einen Punkt ein und erreichten nur noch neun Prozent. CDU/CSU konnten dagegen deutlich zulegen. Nach 37 Prozent im Dezember kommen sie nun in der politischen Stimmung auf 41 Prozent. Die SPD büßte zwei Punkte ein und liegt bei 26 Prozent. Die Linke und die Grünen blieben mit neun beziehungsweise zwölf Prozent im Vergleich zum Vormonat unverändert.

Wenn bereits am nächsten Sonntag gewählt würde, würden längerfristige Bindungen an die Parteien sowie koalitionstaktische Überlegungen eine etwas größere Rolle spielen. Bei der Politbarometer-Projektion verbesserte sich die Union um einen Punkt auf 36 Prozent, die SPD lag unverändert bei 25 Prozent. Die FDP büßte einen Punkt ein und kam auf elf Prozent. Die Linke blieb unverändert bei elf Prozent, die Grünen verbesserten sich um einen Punkt auf zwölf Prozent.

Eine Mehrheit der Befragten war der Meinung, die schwarz-gelbe Bundesregierung habe einen schlechten Start hingelegt: 61 Prozent bezeichneten die bisherige Zusammenarbeit der Koalitionspartner als schlecht, nur knapp ein Drittel als gut (31 Prozent). Lediglich die Anhänger der FDP stellten der Regierung ein eher positives Zeugnis aus.

http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5h3VrJSgAudereL81M_B_32UIkOrA

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