Treffen von Steinbrück und Westerwelle zu IKB-Desaster

27.08.2008

Berlin (dpa) – Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) und FDP- Chef Westerwelle wollen heute (Mittwoch) gemeinsam das Desaster um die Rettungsaktion und den Verkauf der Mittelstandsbank IKB erörtern.

Westerwelle hatte um die Unterrichtung gebeten. Vom Ergebnis des Gespräches hängt ab, ob sich die FDP-Fraktion bei ihrer Klausur Mitte September für einen Untersuchungsausschuss ausspricht. Vertreter der anderen beiden Oppositionsfraktionen im Bundestag, Grüne und Die Linke, hatten auch schon den Wunsch nach einer Aufklärung der Vorgänge in einem Ausschuss geäußert.

Neben der tatsächlichen Belastung der Steuerzahler durch die Rettungsaktion dürfte auch die Frage eine Rolle spielen, ob der US- Finanzinvestor Lone Star tatsächlich das beste Kaufangebot gemacht hat. Der Bund hatte sich vom Verkauf 800 Millionen Euro erhofft, bezahlt wurden dem Vernehmen nach aber nur gut 100 Millionen Euro.

Allerdings übernahm der Käufer noch etliche Risiken.

Die IKB, deren bisheriger Haupteigentümer die staatseigene KfW Bankengruppe ist, hatte sich am US-Immobilienmarkt mit Milliarden verspekuliert. Den Verkauf muss der KfW-Verwaltungsrat bei seiner nächsten Sitzung Mitte September noch bestätigen.

dpa rm/sl yydd n1 gin

gefunden via http://www.impulse.de/tools/meldungen/homepage/886757.html

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