Meinhardt: "Das Hinterherhinken bei den Beratungen spiegelt nur das Hinterherhinken in der Bildungspolitik wider"

Offener Brief an Ulla Burchardt, MdB

27.09.2006 -

Offener Brief

Sehr geehrte Frau Vorsitzende,
liebe Kollegin Burchardt,

es ist für mich nicht nachvollziehbar, dass die Anhörungen zur Weiterbildung inklusive Bildungssparen und zu den Bildungsberichten inklusive des OECD-Berichts mit Koalitionsmehrheit im heutigen Obleutegespräch des Bildungssauschusses erst für Januar 2007 festgelegt worden sind.

Wir müssen uns Fragen einer Weiterbildungsoffensive, der Förderung des Fernunterrichts und e-learnings, eines sinnvollen Konzepts des Bildungssparens und der Qualifizierung von Auszubildenden stellen.

Es kann daher nicht angehen, dass wir sage und schreibe vier Monate ins Land ziehen lassen, bis diese Themen zum ersten Mal im zuständigen Ausschuss des Deutschen Bundestages aufgerufen werden. Allein die Tatsache, dass der Weiterbildungsanteil seit 1997 rapide gefallen ist und in Deutschland gerade mal 12 Prozent beträgt, während der OECD-Duchschnitt bei 18 Prozent liegt, erfordert eine sofortige Weiterbildungsoffensive.

Nur wenn wir unser Bildungssystem fit für Lebenslanges Lernen machen, erkennen wir dieZeichen der Zeit. Das Hinterherhinken bei den Beratungen spiegelt nur das Hinterherhinken in der deutschen Bildungspolitik wider. Der Bildungsausschuss sollte hier eine größere Dynamik an den Tag legen.

Mit freundlichen Grüßen
verbleibe ich

Ihr
Patrick Meinhardt, MdB

 

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