Bullinger: Ich warne vor bayerischen Verhältnissen

Die Forstverwaltungen sollen auf dezentrale Strukturen im Land Rücksicht nehmen

11.06.2008 - Der forstpolitische Sprecher der FDP/DVP-Landtagsfraktion, Dr. Friedrich Bullinger, warnt vor möglichen Wettbewerbsverzerrungen auf dem baden-württembergischen Holzmarkt. Alarmiert hat den stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Zusammenbruch der Holzexportlieferungen in die USA, in deren Folge der in Bedrängnis geratene österreichische Sägekonzern Klausner den deutschen Markt mit Dumpingpreisen überschwemme.

Nach den Worten von Bullinger zählen zu den Ursachen die verfehlte deutsche Sub-ventionspolitik und auch die den Wettbewerb verzerrenden Holzverkaufspraktiken in einigen deutschen Forstverwaltungen. So habe der Holzkonzern Klausner mit der bayerischen Landesforstverwaltung Lieferverträge geschlossen, die die Sägebranche in Aufruhr versetze, weil dem Sägekonzern über zehn Jahre besonders günstige Preisbedingungen garantiert worden sein sollen.

Bullinger: „Ich warne vor bayerischen Verhältnissen in Baden-Württemberg, ich for-dere, dass unsere staatliche Forstverwaltung wie bisher die hiesigen mittelständischen und dezentralen Strukturen unterstützt. Im Mittelstands- und Waldland Baden-Württemberg sollte dafür gesorgt werden, dass die rund 600 mittelständischen Sägebetriebe mit ihren 10000 Beschäftigten weiterhin regional vor Ort ihr Holz beziehen können.“

 

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