Bullinger: Gefährden Citrusbockkäfer einheimische Laubbäume

Regierung soll Auskunft geben Schädlinge durch Ahornbäumchen importiert

07.07.2008 - Der agrar- und forstpolitische Sprecher der FDP/DVP-Landtagsfraktion, Dr. Friedrich Bullinger, fragt in einem parlamentarischen Antrag die Landesregierung, wie sie Meldungen beurteilt, wonach der Citrusbockkäfer nach Deutschland eingeschleppt wurde. ?Nach Angaben des Julius-Kühn-Instituts in Braunschweig besteht die Gefahr, dass der Citrusbockkäfer die heimischen Laubbaumbestände gefährden könne?, so Bullinger. Dieser Tage wurde bekannt, dass der Schädling durch die Einfuhr von Ahornbäumchen aus seinem eigentlichen Verbreitungsgebiet in China nach Bayern und Nordrhein-Westfalen eingeschleppt wurde und dort schon Bäume befallen haben soll.
Von besonderem Interesse sei, ob befallene Fächerahornbäume auch in Baden-Württemberg verkauft wurden. Bullinger stellt weiter die Frage, ?ob zu befürchten ist, dass dieser Schädling derzeit unerkannt auch in Privathaushalten in Baden-Württenberg vorzufinden ist?. Geklärt werden müsse auch, ob der Citrusbockkäfer in Baden-Württemberg schon Laubbäume befallen hat und welche Schäden er dabei anrichten kann. Der Citrusbockkäfer wird von der EU als Quarantäne-Schadorganismus eingestuft. Deshalb gibt es die Pflicht, ihn bei den Pflanzenschutzdiensten zu melden. Denn die Käfer befallen neben Citrusbäumen auch fast alle Laubbaum-Arten. ?40 Prozent der Fläche Baden-Württembergs ist von Wäldern bedeckt, deshalb ist die Landesregierung zu einer schnellen Vorsorge verpflichtet?, so Bullinger.

 

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