Wetzel: Private Fleischbeschau möglich

Ausweg aus den drastisch gestiegenen amtlichen Gebühren

15.08.2008 - ?Die Fleischbeschau kann grundsätzlich auch an private Unternehmen übertragen werden?, bestätigt nach wiederholten An- und Nachfragen jetzt das Landwirtschaftsministerium dem FDP-Landtagsabgeordneten Dr. Hans-Peter Wetzel. ?Diese Auskunft eröffnet den Metzgern in Baden-Württemberg eine völlig neue Optionen im Kampf gegen drastisch gestiegene Fleischbeschau-Gebühren?, freut sich Wetzel.

Das Landratsamt Bodenseekreis hatte bisher die Auffassung vertreten, dass in Ba-den-Württemberg für eine private Fleischbeschau noch die rechtlichen Vorausset-zungen fehlen würden. In Bayern dagegen war die Übertragung der Fleischbeschau an Private bereits gängige Praxis.

Die Gebühren für die Fleischbeschau waren in den letzten Jahren drastisch gestiegen. Im Bodensee-Kreis z.B. schossen die Gebühren um bis zu 300 Prozent in die Höhe, nachdem Ende 2005 durch die Verwaltungsreform die Fleischbeschau von den Gesundheitsämtern auf die Landratsämter übertragen worden war. So betrug die Fleischbeschaugebühr für ein Kalb 2005 noch 8,88 Euro, heute sind es 26,30 Euro. Die Gebühren pro Schwein stiegen von 4,66 Euro auf 13,40 Euro, pro Rind von 16,22 Euro auf 26,30 Euro.

Die drastisch gestiegenen amtlichen Fleischbeschau-Gebühren verteuern die Wurst- und Fleischwaren auch für die Verbraucher.

 

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