Theurer: Das Unbegreifliche zu begreifen versuchen!

Zum Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz-Birkenau

27.01.2010 - Die Befreiung des Konzentrations- und
Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau jährt sich heute zum 65. Mal. Zwischen 1940 und 1945 wurden dort mehr als 1 Million Menschen ermordet, die Mehrheit von ihnen Juden.
Michael Theurer, FDP-Europaabgeordneter aus Baden-Württemberg und Mitglied der Delegation des Europäischen Parlaments für die Beziehungen mit Israel reist zu diesem Anlass nach Auschwitz und Krakau. Der Besuch wird vom Europäisch-Jüdischen Kongress, der von allen jüdischen Gemeinden Europas gewählten Vertreterorganisation, organisiert. Neben dem polnischen Premierminister, Donald Tusk, und dem Israelischen Premierminister, Benjamin Netanjahu, wird auch der Präsident des Europäischen Parlaments, Jerzy Buzek, anwesend sein.
Theurer, Vorsitzender des Träger- und Fördervereins "Ehemalige Synagoge
Rexingen e.V.": "Als Horber trauere ich an diesem Tag um die 30% jüdischen Mitbürger, die aufgrund der Schoah meine Heimatgemeinde nicht mehr bereichern. Als Deutscher vergesse ich niemals die Grausamkeiten, die Deutsche an ihren Mitmenschen begangen oder zugelassen haben. Als Europäer setze ich mich daher für die Integration Europas als Garant für
Demokratie und Frieden ein."
Theurer: "Die Aufarbeitung der deutschen Geschichte ist Voraussetzung dafür, dass Unrechtsregime, wie das Terrorregime der Nazis, verhindert werden können. Gerade der Umgang der Deutschen mit ihrer eigenen,
schwierigen Geschichte, kann ein wichtiger Beitrag sein, auch in der Gegenwart den Blick für Diskriminierung und Menschenrechtsverletzung zu
schärfen."
Der Europaabgeordnete sieht den Jahrestag deshalb als erneuten Auftrag, Demokratie weiter zu fundieren, um die Gräueltaten von Diktatoren in aller Welt zu bekämpfen. Theurer: "Es liegt an jedem von uns, sich in seinen Möglichkeiten für Demokratie und gegen Diskriminierung einzusetzen.
Um gerade jüngere Menschen anzusprechen, sollte verstärkt nach neuen Wegen des Erinnerns gesucht werden. Hierzu zählen insbesondere
menschliche Begegnungen zwischen Deutschland und Israel. D i e EU sollte solche Projekte der menschlichen Begegnung in allen
Mitgliedsstaaten stärker fördern. Rexingen kann hier als Vorbild dienen!"

 

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