Wolff: Keine reflexhafte Debatte zum Waffenrecht

 21.08.2013 -

Anlässlich des Amoklaufs in Dossenheim erklärt der stellvertretende FDP-Landesvorsitzende Baden-Württembergs und Vorsitzende des Arbeitskreises Innen&Recht der FDP-Bundestagsfraktion, Hartfrid Wolff MdB:

Schon kurz nach der grausamen Tat versuchen Grüne und SPD in Baden-Württemberg wieder einmal, das Thema Waffenrechts-Verschärfung politisch auszuschlachten. Doch statt Symbolpolitik zu machen mit Forderungen nach der Verschärfung des Waffenrechts, sollte die grün-rote Landesregierung sich besser um nachhaltige Strategien zur Bekämpfung dieser Gewaltphänomene kümmern.

Forderungen, wie z.B. das Verbot von Großkaliber-Waffen oder die zentrale Aufbewahrung wurden mehrfach diskutiert und - etwa nach den nach dem Amokläufen in Erfurt und in Winnenden - im Bund sowohl von rot-grün als auch schwarz-rot abgewiesen. In einer Anhörung des Innenausschusses im Deutschen Bundestag 2012 stießen diese Forderungen bei den Sachverständigen, die von allen Parteien benannt waren, geschlossen auf Ablehnung. Die zentrale Aufbewahrung von Waffen schafft neue, erhebliche Risiken gerade des Zugriffs auf ein großes Lager durch Kriminelle. Das Großkaliberverbot bringt keinerlei Mehr an Sicherheit, denn die Differenzierung nach Kalibergrößen ist irrelevant hinsichtlich der tödlichen Wirkung dieser Waffen.

Statt Symbolpolitik brauchen wir eine Kultur des Hinsehens und wirksame Konzepte der Vereins- und Sozialarbeit. Grün-Rot muss mehr in Bildung, wirksame Sozialarbeit und in Kriminalpräventions-Forschung investieren.

 

Mehr zu Innenpolitik:


p Druckversion  p Pressestelle


Regionale Veranstaltungen

 

» mehr regionale Veranstaltungen

Mitgliedermagazin
Partei-Netzwerk Meine Freiheit
Jetzt Mitglied werden!
Neumitglieder 2013
Homepage • Impressum • Datenschutz • FDP.de •  JuLis •  Landtagsfraktion •  Mitteilungen RSS • Termine RSS