THEURER: Immer weniger junge Menschen können sich die eigenen vier Wände leisten

Zu den Ergebnissen einer Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln im Auftrag der Bausparkasse Schwäbisch Hall, erklärt der Landesvorsitzende der FDP Baden-Württemberg und stv. Vorsitzende der FDP Bundestagsfraktion, Michael Theurer MdB:

 09.08.2019 -

„Dass die Wohneigentumsquote seit Jahren bei 45% stagniert, ist schlimm genug. Dass allerdings gerade immer weniger junge Menschen den Sprung in ein Eigenheim schaffen, ist dramatisch. Deutschland ist in der EU auf dem letzten Platz beim Wohnen in den eigenen vier Wänden. Gleichzeitig würde eine überwältigende Mehrheit lieber im Eigenheim als zur Miete wohnen. Für die FDP ist klar, Wohnen muss bezahlbar sein, der Traum von Eigentumsbildung und Selbstverwirklichung durch die eigenen vier Wände muss für Bürgerinnen und Bürger aus der Mitte der Gesellschaft erfüllbar sein. Da müssen nicht nur die Immobilienpreise sinken, durch eine Erhöhung der Bautätigkeit, sondern auch die steuerlichen Rahmenbedingungen passen. Wir wollen die Grunderwerbsteuer in Baden-Württemberg von 5,0 Prozent auf den früheren Satz von 3,5 Prozent absenken. Darüber hinaus wollen wir einen Freibetrag von bis zu 500.000 Euro für den Erwerb von Wohnimmobilien durch natürliche Personen einführen. Ebenfalls muss weiterhin viel passieren bei den Baukosten, von denen etwa 40 Prozent auf gestiegene technische Anforderungen zurückgehen. Das heißt, da wo es möglich ist, Bürokratie einzudämmen.“

 

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