Gesundheitsreform

Döring: Die Praxisgebühr muss abgeschafft werden!

Praxisgebühr hat mit einem sinnvollen Anreizsystem nichts zu tun! - FDP fordert die Wiedereinführung der alten Härtefallregelung

Walter Döring
17.02.2004 - (Stuttgart) Der stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende und baden-württembergische Wirtschaftsminister, Walter Döring, erklärt zum Festhalten der Bundesregierung an der Praxisgebühr:

?Die Praxisgebühr ist nichts anderes als ein intransparentes, bürokratisches Monstrum und muss deshalb schnellstens wieder abgeschafft werden. Die Praxisgebühr hat mit einem sinnvollen Anreizsystem, das bei den Bürgern ein Bewusstsein für die Kosten von Gesundheitsleistungen schafft, nichts zu tun. Angesichts der vielen Ausnahmen ist es für den einzelnen Patienten kaum nachvollziehbar, wann die Praxisgebühr gezahlt werden muss und wann nicht. Die massenhafte Ausstellung von Überweisungen zeigt überdeutlich, dass die Praxisgebühr nicht dazu beiträgt, Akzeptanz in der Bevölkerung für die notwenige Eigenbeteiligung zu schaffen.

Zweifellos brauchen wir im Gesundheitssystem Zuzahlungsregelungen. Aber sie müssen einfach, unbürokratisch und transparent ausgestaltet werden und vor allen Dingen sozial ausgewogen sein. Es kann nicht sein, dass Sozialhilfeempfänger, die am Existenzminimum leben, Praxisgebühren entrichten müssen. Die FDP fordert deshalb die umgehende Wiedereinführung der alten Härtefallregelung, die Sozialhilfeempfänger von den Zuzahlungen befreit.“

 

Mehr zu Sozialpolitik:


p Druckversion  p Pressestelle


Homepage • Impressum • Datenschutz • FDP.de •  JuLis •  Landtagsfraktion •  Mitteilungen RSS • Termine RSS