Kampf gegen Aids

Heinrich: Kampf gegen HIV/Aids ist von zentraler Bedeutung für die Weltgesundheit

FDP fordert Bundesregierung auf, sich im Kampf gegen Aids stärker zu engagieren

Ulrich Heinrich
17.05.2004 - (Berlin). Zur Eröffnung der Weltgesundheitsversammlung der WHO in Genf erklärt der Afrika-Beauftragte der FDP-Bundestagsfraktion, Ulrich Heinrich:

Die HIV/Aids-Problematik ist der wichtigste Punkt auf der Weltgesundheitsversammlung der WHO. In der letzten Woche hat die WHO veröffentlicht, dass HIV/Aids inzwischen die Haupttodesursache bei Menschen im Alter von 15 bis 59 Jahre ist. Weltweit sind 46 Millionen Menschen mit dem HI-Virus infiziert, allein 30 Millionen davon leben südlich der Sahara.

Damit wird deutlich, wie wichtig der Kampf gegen die Immunschwächekrankheit ist. Die Weltgesundheitsorganisation muß Strategien entwickeln, wie die Länder südlich der Sahara die HIV/Aids-Pandemie bekämpfen können. Die bisherigen Programme reichen in keinster Weise aus. Vor allem muß mehr Geld als bisher in Behandlungsprojekte investiert werden. Der Zugang zu preiswerten Medikamenten für Entwicklungsländer muß auch in den nächsten Jahren gewährleistet werden.

HIV/Aids bedroht nicht nur die Gesundheit der Menschen, sondern auch die Sicherheit und die wirtschaftliche Entwicklung vieler Staaten, die besonders hohe Raten an HIV/Aids-erkrankten Menschen aufweisen. Deshalb liegt es in unserem eigenen Interesse, diesen Ländern beim Kampf gegen die Krankheit zu unterstützen.

Die FDP-Bundestagsfraktion fordert die Bundesregierung auf, sich stärker im Kampf gegen HIV/Aids zu engagieren und die Bedeutung dieses Engagements durch die Anwesenheit mindestens einer der beiden zuständigen Bundesministerinnen, Ulla Schmidt für Gesundheit oder Heidemarie Wieczorek-Zeul für Entwicklung, auf der WHO-Versammlung auch deutlich zu machen.

 

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