Gemeinsam gegen Rechts

FDP demonstrierte in Schwäbisch Hall gemeinsam mit anderen Demokraten

Hagen Kluck
11.09.2004 - Dass die Liberalen Welten vom Rechtsextremismus trennen, betonte der Reutlinger Stadtrat und FDP-Kreisvorsitzende Hagen Kluck bei einer Anti-NPD-Kundgebung in Schwäbisch Hall. ?Es ist wichig, dass alle demokratischen Kräfte in der Abwehr des Rechtsextremismus zusammen stehen?, sagte er bei der Veranstaltung auf dem Unterwöhrd. Außer Kluck sprachen dort Erhard Eppler und Ute Vogt (SPD), Winfried Kretschmann (Grüne), Rainer Bliesener (DGB), Fritz Burschel (Weimarer Netzwerk gegen Rechtsextremismus), Dekan Haug und Oberbürgermeister Pelgrim.

Nach den Ausführungen Klucks marschiert Rechtsextremismus nicht nur in Springerstiefeln, sondern verbreitet sich auch schleichend und leise. Gerade deshalb müsse man sich immer wieder laut dagegen aussprechen. ?Wir dürfen nicht erst die Exzesse, nicht erst die Gewalttaten benennen, sondern bereits die gedankliche Vorbereitung?, sagte der frühere FDP-Landtagsabgeordnete. Diesen Feinden der Demokratie dürfe keine Chance gegeben werden. Er sprach sich gegen den Missbrauch ehrenwerter Begriffe wie Republikaner, deutsch, Volk, national und demokratisch durch Rechtsextremisten aus.

Die vier wichtigsten Prinzipien der Liberalen sind laut Hagen Kluck das Recht auf Selbstbestimmung auf der Basis von Vernunft und Einsicht, die Beschränkung politischer Macht, die Freiheit gegenüber dem Staat und die Selbstregulierung der Wirtschaft auf der Basis persönlichen Eigentums. ?Alles, was uns wichtig ist, passt nicht ins Weltbild der Rechtsextremisten?, sagte er Reutlinger Stadtrat, ?von der Freiheit des Individuums halten die genau so wenig wie von den menschlichen Grundrechten. Wir Liberalen haben unsere Wurzeln in der Aufklärung, die Rechtsextremen in der dumpfen Reaktion. Von denen, die heute das Ewig-Gestrige beschwören, trennen uns Welten?.

Mit den auf dem Unterwöhrd Versammelte eine die Liberalen die Achtung der Menschenrechte, der demokratische Rechtsstaat und die gegenseitige Toleranz als unverzichtbare Grundlagen für ein Zusammenleben der verschiedensten Individuen und Gruppierungen. ?Wir wollen keinen braunen Einheitsbrei vorgesetzt bekommen, wir wollen nicht im Gleichschritt marschieren, wir wollen keine Einteilung der Menschen in Bessere und Minderwertigere, wir wollen keine Geheime Staatspolizei und keinen Staatssicherheitsdienst?, rief Hagen Kluck unter großem Beifall aus, ?wir wollen eine Gesellschaft, die so ist wie diese große Versammlung: Bunt, friedlich und weltoffen!?

 

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