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rss  29.07.2010 18:48  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
• Ab 2018 nur noch freie Notare in ganz Baden-Württemberg
29.07.2010

• FDP hält Bettensteuer zur Sanierung der städtischen Haushalte für absurd
28.07.2010

• Rülke fordert Bundesratsinitiative: Qualifizierte Zuwanderung erleichtern
28.07.2010

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Meldung der FDP Gaggenau vom 06.05.2010

Ehrenamtliche Helfer des Helmut-Dahringer-Hauses zu Besuch im Europaparlament

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50 Ehrenamtliche des Helmut-Dahringer-Hauses besuchten auf Einladung des Europa-Parlamentariers Michael Theurer (FDP) das Europaparlament in Straßburg. Nach dem Empfang durch desssen persönlichen Referenten Adam Mouchtar stand ein Rundgang durch das Parlament auf dem Programm. Aufgrund des Flugverbots wegen der Vulkanasche fand allerrdings keine Parlamentssitzung statt. Doch im Plenarsaal bekamen die Besucher nachhaltige Eindrücke von der Arbeit des Parlaments. Der Nachmittag stand den Teilnehmern zur freien Verfügung.


Meldung der FDP Gaggenau vom 01.02.2010
,,Lassen Sie sich nicht verunsichern
Foto: Vetter

,,Halten, was wir versprochen haben"

FDP-Spitzenfrau Birgit Homburger erläutert beim Neujahrsempfang in Rastatt das Regierungsprogramm
Von Dieter Giese (BT)

Rastatt - Birgit Homburger ließ erst gar keine Zweifel aufkommen: Was wir vor der Wahl versprochen haben, das wollen wir jetzt auch halten, sagte die baden-württembergische Landesvorsitzende und Fraktionschefin der Liberalen im deutschen Bundestag beim Neujahrsempfang des FDP Kreisverbands Rastatt.

Und nach einem fast zweistündigen Parforceritt hatte die resolute 44-jährige Konstanzerin auch die letzten Zweifler unter den rund 50 Zuhörern überzeugt: Die FDP in Regierungsverantwortung mit einem mehr als ordentlichen Wahlergebnis im Rücken lasse sich nicht beirren. Und das ruft sie auch ihren Parteigängern in Rastatt zu: Lassen Sie sich nicht verunsichern!

Das gelte auch und gerade für die Mehrwertsteuersenkunngen für Hoteliers. Das habe nichts mit Klientelpolitik oder Käuflichkeit zu tun, sondern stehe schon seit zehn Jahren auf der liberalen Agenda. Und nicht nur bei uns, ergänzt Hamburger - und zählt genüsslich die Senkungsforderungen der Parteien auf - von der CSU bis zur Linken. Überhaupt wolle man das Mehrwertsteuersystem komplett überarbeiten .

Und nicht nur die Mehrwertsteuer werde man unter die Lupe nehmen. Angestrebt werde eine Steuerreform und weitere Steuerentlastungen. Die Senkungen, die 2010 den Bürgern zugute kommen werden, seien allesamt gegengerechnet. Tja, man muss halt ein. bissschen das Hirn einschalten, sagt sie und kassiert prompt Beifall. Überhaupt rechnet sie mit denjenigen ab, die den Liberalen Steuergeschenke vorwerfen: ,,Durch immer höhere Steuern den Staatshausshalt zu sanieren, ist gescheitert. Man habe ein Ausgaben- und kein Einnahmeproblem - und das genau müsste mal wieder korrigiert werden.

Homburger liefert in Rastatt Argumentationshilfen für die Liberalen, die in den vergangenen Wochen zunehmend in die Defensive geraten waren. Und das kommt an. Selbst für die arg gezausten Mitglieder der Kommunalparlamente gibt es Munition: Man hat ja jetzt den Eindruck, dass die Kommmunen seit dem Januar auf dem Zahnfleisch gehen - und Schuld ist das Wachstumsbeschleunigungsgesetz. Dafür habe ich kein Verständnis, sagt Hamburger. Zur Wahrheit dazu gehöre, dass das Problem nicht aktuell, sondern in den vergangenen Jahren entstannden sei. Die FDP wolle nicht den Kommunen an den Kragen, wir wollen sie sogar bessser ausstatten, aber die wollen ja nicht. Bislang sei es so: Die Kommunen haben drei Einnnahmequellen: Die erste sei die Zuweisung aus der Lohn- und Einkommenssteuer, die zweite die Gewerbesteuer, und die dritte seien die Zuweisungen des Landes. Jetzt stehen die Kommunen da mit Heulen und Zähneklappern. Hätten sie mal auf uns gehört. Unser Vorschlag lautet: Abschaffung der Gewerbesteuer, ersetzen durch einen Anteil an der Umsatzsteuer, der nach der Zahl sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplätze vergeben wird, und ein eigenes Hebesatzrecht der Gemeinden auf die Lohnn- und Einkommenssteuer.

Bildung, Bürokratieabbau, Bürgerrechte, Finanzmarktkontrolle und Afghanistan sind weitere Themen, die Homburrger zur Zufriedenheit der Zuuhörer an diesem Abend regelrecht abarbeitet. Sie füllt problemlos die Lücken, die das Winterwetter in den Reihen der FDP verursacht hat, wie Kreisvorsitzender Thomas Hesse zu Beginn erläuterte:

Der Bundestagsabgeordnete Patrick Meinhardt hatte keinen Flug mehr in die Heimat bekommen, und die FDP Betreuungsabgeordnete Sibylle Laurischk saß im Zug fest. Hesse zeigte sich beim Blick auf die Liberalen in Mittelbaden optimistisch. Die FDP müsse nach den erfolgreichen Wahlen nun Stehvermögen zeigen und dafür sorgen, dass die eingefahrenen Spurrillen der Umverteilungspolitik verlassen werden.


Meldung des Landesverbandes vom 29.07.2010

Ab 2018 nur noch freie Notare in ganz Baden-Württemberg

Goll: „Umstrukturierung des Notariats und der Grundbuchorganisation kann in geordneten Bahnen erfolgen“

Der Landtag hat am Mittwoch (28. Juli 2010) den auf die Initiative von Justizminister Prof. Dr. Ulrich Goll (FDP) zurückgehenden Gesetzentwurf zur Notariats- und Grundbuchamtsreform beschlossen. Der Justizminister zeigte sich zufrieden. „Jetzt steht endgültig fest: Die Reform des Notariats- und Grundbuchwesens können wir in geordneten Bahnen umsetzen. Wir stellen das Notariat und die Grundbuchorganisation im Land innerhalb der nächsten Jahre auf neue Füße und schaffen moderne Strukturen. Davon werden die Bürgerinnen und Bürger profitieren. Über den erfolgreichen Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens freue ich mich deshalb sehr“, sagte Goll.

Nurnotariat in Baden-Württemberg ab 1. Januar 2018

Der flächendeckende Wechsel vom Amtsnotariat hin zum freiberuflichen Notariat gewährleiste in allen Teilen des Landes dauerhaft ein funktionsfähiges und leistungsstarkes Notariat, das den Anforderungen Rechnung trage, die das Europarecht an die Erbringung notarieller Leistungen stelle, so der Minister. „Die für den Bürger schwer nachvollziehbare Unterscheidung im bestehenden baden-württembergischen Notariatswesen zwischen badischem Amtsnotar und württembergischem Bezirksnotar, Anwaltsnotar und Nurnotar wird es bald nicht mehr geben“, sagte Goll. Ab dem Stichtag 1. Januar 2018 würden in Baden-Württem­berg ausschließlich freie Notare als sogenannte Nurnotare tätig sein. Den noch verbeamteten Notaren stehe es frei, ob sie den Schritt in die Selbständigkeit gehen wollten oder nicht. „Jeder Notar hat die Möglichkeit, zum Stichtag in die Freiberuflichkeit zu wechseln. Auf der anderen Seite wird niemand gezwungen, aus dem Landesdienst auszuscheiden“, erklärte Goll.

Reform des Grundbuchwesens - Konzentration auf 11 Standorte

Hand in Hand mit der Notariatsreform gehe die Reform des Grundbuchwesens. Hierfür seien in Württemberg bislang ebenfalls die Notare und in weiten Teilen Badens die Gemeinden zuständig gewesen. Die Aufgaben der Grundbuchämter würden durch die Reform einheitlich - wie im übrigen Bundesgebiet - den Amtsgerichten zugewiesen. Bis spätestens 1. Januar 2018 würden sukzessive die landesweit 672 Grundbuchämter auf insgesamt elf Amtsgerichte konzentriert. „Es ist uns dabei besonders wichtig, auch den ländlichen Raum mit Stand­orten zu berücksichtigen und dort Arbeitsplätze zu schaffen“, so Goll. Das bedeute keinen Rückzug aus der Fläche, denn das Grundbuch werde in Zukunft elektronisch geführt, und jede Gemeinde könne Grundbucheinsichtsstellen errichten. „Für den Bürger sind die Zugriffszeiten dann ebenso kurz wie bei der Grundbuchführung vor Ort“, so Goll abschließend.

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