FDP drückt ab jetzt aufs Tempo

08.02.2010

Angesichts schwacher Umfragewerte will die FDP ihre Ziele in der Bundesregierung konsequenter als bisher umsetzen. “Wir werden eine Stufe härter schalten”, sagte Gesundheitsminister Rösler. Nach dem Krisentreffen betonte Generalsekretär Lindner: “Wir müssen das Tempo der Reformen erhöhen.”

Die FDP will als Konsequenz aus ihrem Umfragetief rasch für mehr Klarheit über ihre Pläne in der schwarz-gelben Koalition sorgen und den Reformdruck erhöhen.

“Wir werden mehr auf unsere Positionen achten und eine Stufe härter schalten“, sagte Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) nach einer vierstündigen Sondersitzung der Spitzen von Partei und Fraktion. „Jetzt geht’s los“, betonte Rösler.

Man sei „gemeinsam der Meinung, dass wir die Richtung beibehalten wollen, aber das Tempo der Reformen erhöhen müssen“, hatte auch FDP-Generalsekretär Christian Lindner angekündigt. FDP-Chef Guido Westerwelle machte zu Beginn des Treffens deutlich, seine Partei werde ungeachtet des Gegenwindes an ihrem Entlastungskurs festhalten. „Wir werden unsere Politik für eine Stärkung der Familien und eine Entlastung des Mittelstandes fortsetzen“, unterstrich der Vizekanzler. Dies sei für die FDP ein zentrales Anliegen.

Aus der WELT: http://www.welt.de/politik/deutschland/article6298998/Knallharte-FDP-drueckt-ab-jetzt-aufs-Tempo.html

Video: 100 Tage Freiheit in Verantwortung, Rede von Guido Westerwelle

08.02.2010

100-Tage-Bilanz – Westerwelle: Politik braucht Mut und Ausdauer

05.02.2010

4.02.2010 Seit 100 Tagen ist die christlich-liberale Bundesregierung jetzt im Amt. In einem Brief an die Parteimitglieder zieht FDP-Chef Guido Westerwelle eine positive Bilanz. Die Regierung habe Familien entlastet, das Schonvermögen für Hartz-IV-Bezieher verdreifacht und die Erbschaftssteuer gerechter gestaltet. Wer den Politikwechsel wolle, “braucht Mut und Ausdauer. Der Gegenwind war absehbar”, schreibt Westerwelle. “Wir werden dafür kritisiert, dass wir das umsetzen, was wir vor der Wahl versprochen haben. Die Kritik wäre nicht geringer, würden wir dies nicht tun”, so Westerwelle weiter. Die Ergebnisse nach 100 Tagen im Amt stimmten. “Die Bundesregierung wird bis 2013 insgesamt zwölf Milliarden Euro zusätzlich in Bildung und Forschung investieren.” Das Wachstumsbeschleunigungsgesetz entlaste Familien und bei der Unternehmensbesteuerung habe man “die gröbsten Fehler korrigiert”.

Gleichwohl bat Westerwelle die Mitglieder um Geduld. Niemand könne erwarten, “dass wir in den ersten 100 Tagen alles umdrehen können, was in elf Jahren falsch gelaufen ist.”

gefunden via  http://www.liberale.de/Westerwelle-Politik-braucht-Mut-und-Ausdauer/4477c8236i1p7/index.html

100 Tage Freiheit in Verantwortung

01.02.2010

Am Donnerstag, 4. Februar 2010, ist die neue Bundesregierung 100 Tage im Amt. Für die FDP ist es Zeit für eine erste Zwischenbilanz. Die liberalen Erfolge bei den Koalitionsverhandlungen, die ersten in Kraft getretenen Gesetze und der weitere Fahrplan der Regierung ernten in diesen Tagen nochmals besondere Aufmerksamkeit. Deshalb wenden sich die Liberalen mit einer breiten Veranstaltungs- und Dialogoffensive an die Menschen. Auftakt bildet dabei eine Veranstaltung im Thomas-Dehler-Haus mit Guido Westerwelle, Birgit Homburger und Christian Lindner, die am Donnerstag ab 18 Uhr auch per Livestream an dieser Stelle verfolgt werden kann. Machen Sie mit!

FDP gegen elektronischen Personalausweis

01.02.2010
In der FDP regt sich angesichts der klammen Haushaltslage Widerstand gegen die Einführung des elektronischen Personalausweises (ePA) zum 1. November dieses Jahres. “Der elektronische Personalausweis wird für den Bürger immer teurer,” kritisierten der parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Fraktion, Christian Ahrendt, und Fraktionsvize Gisela Piltz in einer gemeinsamen Stellungsnahme. Obwohl der Sinn des ePA von Experten angezweifelt werde, sollten nun weitere sieben Millionen Euro für Werbung ausgegeben werden.

Angesichts der ohnehin angespannten Haushaltslage müsse darüber nachgedacht werden, ob die Einführung in diesem Jahr überhaupt bezahlbar sei. Gegebenenfalls könne man mit der Einführung bis 2020 warten, schlagen die FDP-Politiker vor.

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2010-01/daten-personalausweis-fdp

Lindner: “Ich bin kein Email-Ausdrucker”

29.01.2010

Mehr zur 100-Tage Kampagne unter wirhaltenwort.fdp.de

Termin: foyer liberal – Datenschutz im Informationszeitalter

29.01.2010

Zur aktuellen Diskussion um den Datenschutz ein Termin der FDP/DVP-Landtagsfraktion:

24.02.2010 – 18:30 – Stuttgart, Foyer des Landtags

foyer liberal: Datenschutz im Informationszeitalter  Ein Kampf gegen Windmühlen?

Unter Moderation des rechtspolitischen Sprechers der FDP/DVP-Fraktion, Rechtsanwalt Dr. Hans-Peter Wetzel MdL, referieren und diskutieren folgende Gäste:

  • Dipl.-Inf. Constanze Kurz, Chaos Computer Club, wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Arbeitsgruppe „Informatik in Bildung und Gesellschaft“ an der Humboldt-Universität zu Berlin
  • Professor Michael Rotert, Vorstandsvorsitzender eco, Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V.
  • Michael Zügel, Justiziar, Leiter der Stabsstelle beim Landesamt für Verfassungsschutz, Baden-Württemberg

Ansprechpartner: Dr. Christine Rex

http://www.fdp-dvp.de/aktuelles/termin.php?id=203

Goll: „ELENA ist eine weitere unverhältnismäßige Vorratsdatenspeicherung”

28.01.2010

Nicht alle Tage schafft es ein liberaler Justizminister, wohlwollend in der TAZ zu erscheinen. Die Ausnahme macht heute unser Ulrich Goll:

„Am besten wäre es, ELENA ganz zu stoppen. Wenigstens aber sollte das Verfahren entschärft werden”, forderte Justizminister Prof. Dr. Ulrich Goll (FDP) am Donnerstag (28. Januar 2010) in Stuttgart. Auf sein Drängen hin hat das baden-württembergische Wirtschaftsministerium am Donnerstag einen entsprechenden Entschließungsantrag in dem für das ELENA-Verfahren zuständigen Wirtschaftsausschuss des Bundesrats eingebracht. „Wir wollen den Bundesrat an die besondere datenschutzrechtliche und damit verfassungsrechtliche Brisanz des ELENA-Verfahrens erinnern”, so Goll.

Verfassungsrechtliche Bedenken

Die Speicherung der Daten von über 30 Millionen Arbeitnehmern auf Vorrat stehe in keinem angemessenen Verhältnis zu den Vorteilen des Verfahrens, bemerkte der Minister. „Wenn einkommensrelevante Daten von allen abhängig Beschäftigten gespeichert werden sollen, ohne dass feststeht, dass diese Daten im Einzelfall tatsächlich gebraucht werden, halte ich das für sehr bedenklich. Ich bin der Meinung, dass eine solche umfängliche und auf Vorrat angelegte Datenbank verfassungsrechtlich nur zulässig ist, wenn neben der grundsätzlichen Erforderlichkeit zum Zeitpunkt der Speicherung deren Zweck bestimmt ist. Nach Golls Verständnis von Datenschutz sollte ein Staat nur die Daten speichern, die für die Erfüllung seiner Aufgaben tatsächlich unerlässlich seien.

Verbesserungen möglich, um Datenmissbrauch zu vermeiden

„Am sichersten ist das Datum, das gar nicht erst erhoben wird”, erklärte Goll. Wenn aber eine Datenspeicherung erfolge, müssten wenigstens wirksame technische, organisatorische und rechtliche Sicherungen gegen Zweckänderungen und Datenmissbrauch gewährleistet sein. „Auch hier sind Verbesserungen möglich”, so der Minister. Es dürften vor allem keine überraschenden „gemeinsamen Grundsätze” am Gesetzgeber vorbei irgendwo im kleinen Kreis beschlossen werden, die dazu führten, dass im ELENA-Verfahren plötzlich still und leise Datenbausteine wie „Kündigung/Entlassung” oder „Fehlzeiten” auftauchten, mahnte Goll. Bei jeder staatlich organisierten Datensammlung müsse zudem damit gerechnet werden, dass ihre Nutzungsmöglichkeiten nachträglich erweitert würden. „Das habe ich bisher leider noch nicht anders erlebt”. Im weiteren Verfahren zur Umsetzung des ELENA-Verfahrens sollte daher den datenschutzrechtlichen Anforderungen verstärkt Rechnung getragen werden, forderte der Justizminister.

Erst die Verbindungsdaten, dann die Kontostammdaten – jetzt die Arbeitnehmerdaten

„Ich darf auch daran erinnern, dass schon unsere Verbindungsdaten und alle Kontostammdaten vorsorglich gespeichert werden. Leider wurden alle Warnungen von Datenschützern in den Wind geschlagen. Jetzt interessiert sich der Staat also auch noch dafür, was alle Arbeitnehmer im einzelnen verdienen, wie oft sie krank sind und warum ihnen der Arbeitgeber gekündigt hat”, betonte Goll.

Dabei bestehe gar keine zwingende Notwendigkeit für einen zentralen Staatsspeicher, der alles wissen will und alles erfährt. Es sei auch nicht erforderlich, die Einkommensdaten aller abhängig Beschäftigten unabhängig vom Bedarf an eine zentrale Stelle zu übermitteln und dort zu speichern. Und nichts spräche dagegen, die Arbeitgeber die Einkommensdatendaten ihrer Arbeitnehmer im Einzelfall selbst und direkt an die jeweilige Behörde weiterleiten zu lassen, fasste Goll seine Kritik am ELENA-Verfahren zusammen. (Stefan Wirz, Pressesprecher)

http://blogs.taz.de/ctrl/2010/01/28/justizminister_gegen_elena/

Liebes-Aus für Lorielle London

27.01.2010

Hier, passend zur fünften Jahreszeit, mal eine Meldung aus der Rubrik “Stars&Sternchen”:

„DSDS”-Star Lorielle London hat Liebeskummer

Sie ist am Boden zerstört! „DSDS”-Star Lorielle London wurde von ihrem ersten Freund, dem FDP-Politiker Jobst von Harlessem, verlassen – nach nur einem Monat Beziehung. Das Schlimme: Der 52-Jährige sagte es ihr nicht mal persönlich, er machte einfach am Telefon Schluss…Die Super-Transe versinkt in Liebeskummer. Traurig erzählt sie der BILD: „Ich bin so verletzt, ich weine den ganzen Tag.”

http://www.smash247.com/star-news/lesen/dsds-star-lorielle-london-hat-liebeskummer-ihr-fdp-politiker-machte-am-telefon-schluss-ich-weine-den-ganzen-tag-04592/

Klingeltöne im Landtag

22.01.2010
Wenn es im Landtag zu laut wird, läutet Präsident Peter Straub (CDU) die Parlamentsglocke. Da der Glockenton nun auch auf der Internetseite des Landtags (www.landtag-bw.de) als Klingelton fürs Handy herunterladen kann, muss Straub künftig hoffen, dass nicht allzu viele Abgeordnete und Besucher des Landtags von dem Angebot Gebrauch machen. Oder dass sie sich zumindest an die Vorgabe halten, das Handy im Plenum lautlos zu stellen. Andernfalls klingelt es den Abgeordneten öfter in den Ohren als es Straub lieb sein kann. Für eine Weiterung der landespolitisch angehauchten Klingeltöne plädiert derweil Grünen-Mitarbeiter Benjamin Lauber auf seinem amüsanten Landtagsblog (fraktionsmaulwurf.wordpress.com). Er schlägt vor, auch telefonrelevante Zwischenrufe aus Landtagsdebatten zum Runterladen anzubieten. In Frage käme etwa ein Einwurf des FDP-Abgeordneten Ulrich Noll: “Hier hat die Demografie eine Telefonnummer.”

gefunden via http://www.swp.de/reutlingen/nachrichten/suedwestumschau/art4319,334751

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