Wolff: Landesregierung verschärft den Fachkräftemangel im Öffentlichen Dienst

 10.07.2013 -

Zu der aktuellen Debatte über die Besoldungsanpassung für Beamte erklärt der stellvertretende Landesvorsitzende der FDP Baden-Württemberg, Hartfrid Wolff MdB:

Durch den unsäglichen Stil der Debatte um die Verschiebung der Besoldungsanpassung riskiert die Landesregierung demotivierte Beamte und verschärft das Problem des Fachkräftemangels in Baden-Württemberg erheblich. Es ist einfach unfassbar, wie abfällig die Landesregierung mit den Beamten umgeht. Wenn es um die Sicherheit von Brücken, die Sicherheit vor IT-Gefahren, die qualifizierte Verbrechensbekämpfung bei der Polizei oder um qualifizierte Lehrer geht, sind z.B. gut ausgebildete Ingenieure, IT-Spezialisten und Naturwissenschaftler gefragt. Mit dieser demotivierenden Umgangsform gegenüber den Beamten riskiert die Landesregierung, dass das Land im Kampf um qualifizierte Arbeitskräfte im Wettbewerb mit der Wirtschaft deutlich den Kürzeren zieht. Zur Bekämpfung des Fachkräftemangels im Öffentlichen Dienst wäre es dringend nötig, z.B. die Einstiegsgehälter für Beamte anzuheben oder mehr Flexibilität beim Ruhestand zu ermöglichen. Statt über Verfahrenstricks im Landtag zu diskutieren brauchen wir eher ein durchdachtes, nachhaltiges Personalgewinnungs- und -entwicklungskonzept für das Land. Grün-Rot riskiert so die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in Baden-Württemberg.

 

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