THEURER: Fachkräftemangel in Baden-Württemberg muss endlich angegangen werden – Berufsorientierung an Schulen und Einwanderungsgesetz mit „Spurwechsel“

Zur Meldung des baden-württembergischen Industrie- und Handelskammertag (BWIHK), dass im Jahr 2030 doppelt so viele Fachkräfte wie bisher fehlen könnten, erklärt der Landesvorsitzende der FDP Baden-Württemberg und stv. Fraktionsvorsitzende der FDP Bundestagsfraktion Michael Theurer MdB:

 05.04.2018 -

„527.000 Fachkräfte könnten 2030 in Baden-Württemberg fehlen. Das ist eine verheerende Prognose für den Wirtschaftsstandort. Gleichzeitig wird über hohe Abbrecherquoten in der Lehre berichtet. Ebenfalls schlägt der demographische Wandel unerbittlich zu Buche. Der BWIHK sieht richtigerweise die Notwendigkeit, endlich ein vernünftiges Zuwanderungsgesetz auf den Weg zu bringen. Ein Zuwanderungsgesetz nach kanadischem Vorbild mit klaren Kriterien fordert wir Freie Demokraten schon lange. Dieses muss die Möglichkeit eines „Spurwechsels“ für Geflüchtete enthalten, die durch Spracherwerb und Integration in den Arbeitsmarkt auch nach Wegfall des Fluchtgrundes eine Bleibeperspektive bekommen können. Ebenfalls müssen wir es schaffen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf besser zu gewährleisten. Bereits in der Schule muss darüber hinaus eine umfassende Berufsorientierung erfolgen, die jungen Menschen rechtzeitig Perspektiven vor allem im dualen Ausbildungssystem aufzeigt. Mehr als 50.000 Schüler ohne Schulabschluss bundesweit pro Jahr sind ebenfalls eine von der Politik fahrlässig unterlassene Ausschöpfung von Potenzial für die Menschen, die Betriebe und die wirtschaftliche Entwicklung.“

 

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